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Autor Thema: (GER) Team - Statistiken  (Gelesen 11684 mal)
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Werner_Mannsd
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« am: 16.10.2010 um 08:24:46 »

Ich habe überlegt ob ich diesen Beitrag in den Thread Wettkämpfe -
Deutsche Meisterschaften 2010 schreiben soll, habe mich dazu
entschieden einen neuen Thread zu starten den alten von 09/10
kann der Moderator schließen.

Analyse Laufleistung der Jugend bei der DM Aktive 2010

Die Deutschen Meisterschaften sind eine gute Chance die Leistungen
der Erwachsenen mit denen der Junioren und Jungendlichen zu
vergleichen.

Ich war schon etwas enttäuscht über die Ergebnisse der Junioren
und Jugendlichen bei den Deutschen Meisterschaften. Am Schluß
gab es im Gesamtergebnis nur einen Lichtblick mit Carolin
Leunig
falls sie sich in der laufenden Saison noch etwas
steigert kann sie den Sprung in den IBU-Cup schaffen, natür-
lich auch Miriam Gössner die immer noch zum Junioren-
bereich gehört aber das ist sicherlich keine Überraschung.

Nachdem ich alle Rennen: Einzel, Sprint und Verfolgung analysiert
habe und das Einzelergebnis mit dem Vorjahr verglichen habe,  
ergeben sich besonders bei der männlichen Jugend doch neue
Erkenntnisse.

Analysedaten

Der Abstand selbst der Laufstärksten wie Doll und Kühn ist
mit über 3 min auf 20 km schon noch deutlich. Auf der anderen
Seite haben sie ihren Rückstand in einem Jahr halbieren können.
Berücksichtigt man den Jahrgang ist besonders die Leistung
von Steffen Bartscher hervorzuheben. Den größten
Sprung hat Fabian Bekelaer gemacht. Im Sprint und im
Verfolger wo genaue Laufzeiten vorlagen schließt Michael
Willeitner
zu Doll und Kühn auf. 7 Männliche Jugendliche
konnten mit dem Vorjahresergebnis verglichen werden und nur
einer hat sich ganz minimal im Einzelrennen verschlechert.

Ganz anderes sieht hier das Bild bei der weiblichen Jugend
aus. 5 waren schon letztes Jahr dabei, nur 2 konnten ihre
Laufleistung im Vergleich zu den Aktiven verbessern und
nur eine, Jennifer Horn, deutlich. Allerdings nach
Miriam Gössner die Laufstärksten, Carolin Leunig und
Nicole Ebner beide Jahrgang 1991 waren letztes Jahr
noch nicht am Start gewesen und haben sich mit sehr hoher
Wahrscheinlichkeit auch deutlich verbessert. Beste vom
Jahrgang 1992 ist hier Svenja Lautenbacher die
insbesondere im Sprint mit Platz 12 bei den Damen aufhorchen
ließ.
Miriam Gössner hat natürlich im Einzelrennen das
beste Laufergebnis aller Junioren erzielt, trotzdem ein
überraschend großer Rückstand auf Neuner, wobei diese
allerdings auch deutlich schneller schießt.

« Letzte Änderung: 20.08.2011 um 19:26:03 von Markus » Gespeichert
Jensi
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« Antwort #1 am: 16.10.2010 um 14:02:08 »

Miriam Gössner hat natürlich im Einzelrennen das
beste Laufergebnis aller Junioren erzielt, trotzdem ein
überraschend großer Rückstand auf Neuner, wobei diese
allerdings auch deutlich schneller schießt.

Und deutlich besser trifft sie in der Regel auch noch.
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Werner_Mannsd
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« Antwort #2 am: 03.12.2010 um 08:47:22 »

Laufvergleich nach erstem Rennen

Mit den beiden Einzelrennen der deutschen Damen und Herren
gibt es einen ersten Leistungsvergleich mit der internationalen
Konkurrenz. Ich habe den Laufindex (Wert 100 = Mittelwert der
besten 20 Läufer) verglichen mit dem 1. Rennen des letzten Jahres
das war ebenfalls das Einzelrennen in Östersund sowie mit
dem Laufindexdurchschnittswert der letzten Saison.



Tina Bachmann war im letzten Jahr beim ersten Rennen noch leicht
erkältet und wurde geschont. In diesem Jahr hat sie läuferisch
bereits eine sehr gute Verfassung.
Miriam Gössner hat in der letzten Saison nur 2 Rennen in Östersund
bestritten und scheint zum Saisonstart etwas stärker als im letzten
Jahr zu sein. Andrea Henkel hatte letztes Jahr Probleme beim ersten
Rennen aber auch im Vergleich zum Durchschnittswert eine gute
Laufleistung. Sabrina Buchholz wurde in der Saison 09/10 erst spät
eingesetzt hatte da auch Probleme mit aufgeweichter Piste insofern
ist das + 1,25 % mit Vorsicht zu geniesen. Kathrin Hitzer bei ihr
hat man durch den verbesserten Zustand ihres Fußes und guten Ergeb-
nissen im September eine Verbesserung erwartet. Kann man nur hoffen
dass dies ihre schwächste Laufleistung war um dort hinzu kommen
wo sie läuferisch schon einmal war. Juliane Döll ist sicherlich noch
enttäuschter, jetzt wo ein Stammplatz möglich ist, ein sehr schwacher
läuferischer Einstieg. Man kann nur hoffen dass es bei ihr diesmal
andersrum läuft wie in der letzten Saison wo läuferisch gut begann
und dann immer schwächer wurde.
Noch schlechter ist der konditionelle Eindruck bei den Herren hier
ist der Oldie Michi Greis der Einzige mit blauen Ziffern d.h. einer
Verbesserung. Alle anderen sind sowohl im direkten Wettkampfvergleich
als auch im Vergleich zum Durchschnittswert 09/10 schwächer gestartet. 
Ganz gravierend ist dies bei Andreas Birnbacher dem Helden der
DM 2010 und bei Christoph Stephan.

Der nächste Leistungsvergleich folgt nach Abschluß der Wettkämpfe in Östersund.
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Macungie
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« Antwort #3 am: 03.12.2010 um 13:25:59 »

Vielen Dank für die aufschlussreiche Statistik und die von dir investierte Arbeit  Daumen hoch Daumen hoch
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Hunde haben Besitzer, Katzen Bedienstete.
Werner_Mannsd
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« Antwort #4 am: 05.12.2010 um 22:10:08 »

Laufvergleich nach Östersund

Mit jedem Rennen sieht man klarer wo es konditionell hingeht.
Sowohl bei den Damen wie bei den Herren strebt die Form nach
oben.
Bei den Damen bis auf Juliane Döll, die allerdings im
heutigen abschließenden Rennen einen Formanstieg andeutete
nur blaue, d.h. positive Laufentwicklung gegenüber vor einem
Jahr oder der letzten Saison. Bei Kathrin Hitzer war
das Einzelrennen wohl doch ein Ausrutscher nach unten, im
Sprint schon ordentlich und im Verfolger 5. beste Laufzeit.
Sabrina Buchholz zwar noch insgesamt positiv aber im
letzten Rennen fiel sie etwas ab. Andrea Henkel wieder
im gelben Bereich. Tina Bachmann diesmal ohne Krank-
heit belastet in toller Form. Miriam Gössner, last but
not least, mit den Laufbestzeiten im Sprint- und im Verfolgungs-
rennen.
Bei den Herren zwar nicht mehr ganz so tiefrot wie nach dem
ersten Rennen. Aber immer noch in den "roten Zahlen". Simon
Schempp
wohl motiviert durch Freundin Miri mit einer tollen
Laufzeit im Verfolgungsrennen somit Trend nach oben. Größtes
Sorgenkind dagegen Christoph stephan weit ab von seinen
Möglichkeiten. Arnd Peiffer wie im letzten Jahr schwach
angegangen und mit stetiger Steigerung. Alexander Wolf
leider wieder Letzter im Team was die Laufleistung angeht.
Andreas Birnbacher vebessert gegenüber Saisonbeginn aber
immer noch hinter seiner Vorjahresform zurück. Michi Greis
bislang bester deutscher Läufer, allerdings mit Tendenz nach
unten.



Nächster Vergleich nach dem Weltcup in Pokljuka
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Werner_Mannsd
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« Antwort #5 am: 19.12.2010 um 19:35:44 »

Analyse der Laufleistung der deutschen WC-Biathlon Damen Dez. 2010

Insgesamt 7 Biathletinnen wurden in den ersten 7 WC-Rennen eingesetzt.
Kati Wilhelm, Simone Hauswald und Martina Beck haben aufgehört, dafür
ist Miriam Gössner in die Stammauswahl aufgerückt.
Hier ein Kommentar zu der Laufleistungsentwicklung der einzelnen Biathletinnen:

Juliane Döll:
Sie ist die einzige Biathletin im WC-Kader bei der die Leistungsentwicklung im
Bereich der Laufleistung rückgängig ist und dies schon seit der Saison 08/09.
In jeder Saison hofft man das es aufwärts geht aber irgendwie ist ihr kondition-
eller Zustand seit der Juniorenzeit stehengeblieben. Kurzzeitig flackerte Hoff-
nung nach dem Verfolger in Östersund auf (Laufindex 96,58) aber im Einzelrennen
auf der Pokljuka lief es wieder sehr schwer. Ihr Mittelwert liegt mit 94,04 %
sogar um 0,98 % unter dem Mittelwert der letzten Saison.

Sabrina Büchholz:
Auch eine Wanderin zwischen IBU und WC der letzten Jahre. Die im letzten Jahr
gerade in Pokljuka als eine der letzten Starterin Pech mit der Loipe hatte.
Dieses Jahr aber auch stärker besonders im Verfolger in Hochfilzen (97,94) und
im Staffelrennen in Hochfilzen. Sie liegt zwar noch deutlich hinter ihrem
Bestwert aus der Saison 07/08 aber mit 96,03 2 Prozent besser als Döll im Laufen
und 1,68 % besser als der Durchschnitt im letzten Jahr. Damit hat sie in dieser
Saison bessere Chancen sich länger im WC zu halten.

Kathrin Hitzer:
Keine deutsche Biathletin im WC hatte in den letzten Jahren so große Verletzungs-
probleme wie Kathrin Hitzer. Sie gehörte in der Saison 07/08 mit 100,84 % zu den
besten Läuferinnen im WC. In den nächsten 2 Jahren ging es stetig bergab mit der
Laufleistung. Auf der Kurzdistanz gehört sie inzwischen wieder zu den TOP20-
Läuferinnen ihr bestes Rennen machte sie im Verfolger von Östersund mit 100,41 %.
im Einzelrennen fehlt ihr noch etwas die Substanz. Trotzdem mit 98,22 % geht es
wieder aufwärts, sie ist 1,87 % besser als im letzten Jahr und es besteht durch-
aus Hoffnung dass es bei ihr noch weiter aufwärts gehen kann sofern keine weiteren
Beschwerden auftreten.

Andrea Henkel:
Sie ist die Letzte aus der Stammmannschaft die ich seit der Saison 03/04 analysiere.
Ihr konditioneller Bestwert mit 101,56 % stammt aus der Saison 06/07 als sie auch
Gesamtweltcupsiegerin wurde. Danach war die Laufleistung leicht rückläufig blieb
aber immer noch über 100 so dass sie seit 5 Jahren immer zu den TOP10-Läuferinnen
gehört. Der Dezemberwert (100,63 %) liegt 0,22 % über dem Saisonwert vom letzten
Jahr. Ihre beste Laufleistung erreichte sie beim Verfolger in Hochfilzen (102,48).
In Pokljuka ging ihre Laufleistung dann zurück. Sie ist bestimmt froh jetzt eine
Wettkampfpause zu bekommen.

Tina Bachmann:
Ihre läuferischen Qualitäten blitzten auch in der vergangenen Saison schon öfters
auf. Dass ihr Wert dann mit 99,43 unter 100 lag war einer Erkältung zu verdanken
die beim Rückflug aus Vancouver sich zugezogen hatte und nicht wieder los bekam.
In dieser Saison war sie von Anfang an stark und sie gehört zu den besten 4
Biathetinnen in der Loipe im Dezember 2010. Ihr Wert liegt bei 101,52 % und
damit deutliche 2,09 % besser als noch in der letzten Saison.

Miriam Gössner:
Dass sie in der Loipe ein Wirbelwind ist, konnten selbst die Spezialisten in den
letzten 2 Jahren feststellen. In der letzten Saison hatte sie nur 2 Einsätze in
Östersund im WC und da war sie auch noch nicht in Form so das ihr Wert vor einem
Jahr trotz 99,88 % enttäuschend war. In dieser Saison konnte sie in Östersund
2 Mal Laufbestzeit erzielen. Ihren höchsten Wert hatte sie beim letzten Rennen
dem Sprint in Pokljuka mit 104,24 % - eine gute Referenz fürs kommende Jahr.
Der Dezemberwert lag mit 102,35 % um 2,47 % höher noch als vor einem Jahr und
damit der höchsten Steigerung im Team. Die klare Nummer 2 hinter Magdalena
Neuner in der Laufleistung im WC.

Magdalena Neuner:
Obwohl sie in Östersund krankheitsbedingt fehlte, erziehlte sie in den 4 Rennen
von Hochfilzen und Pokljuka jeweils Laufbestzeit. Das war wirklich nicht zu
erwarten, zumal sie sonst immer etwas gemächlicher in die Saison startete.
Dies war läuferisch der beste Start seit sie 05/06 dabei ist und der Wert
von 103,43 liegt nur ganz knapp unterhalb der Traummarke von von 103,54 aus
der Saison 07/08 aber um 1,2 % besser als der Vorjahreswert. Durch diese
Fabelzeiten in der Loipe gepaart mit schnellen Schießeinlagen konnte sie
die durchwachsenen Schießergebnisse kompensieren und war bei allen Rennen
bei denen sie antrat beste Deutsche im Endresultat.

Die Werte von Neuner, Gössner, Bachmann und Henkel sind so gut, dass man bisher
von der laufstärksten Mannschaft seit 03/04 sprechen kann.
Insgesamt liegen 6 von 7 Biathletinnen in ihrem Dezemberwert in der Loipe
deutlich über Wert der Saison 09/10.



=> Volle Auflösung

Wenn man den Dezember 10 mit Dezember 09 vergleicht ist die Entwicklung
sogar noch positiver.



Das ist natürlich äußerst erfreulich, könnte aber auch dazu führen das bei der
WM in Khanty-Mansiysk im März die Form nicht mehr stimmt - mal abwarten.
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Manziel
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« Antwort #6 am: 19.12.2010 um 22:28:45 »

Das ist natürlich äußerst erfreulich, könnte aber auch dazu führen das bei der
WM in Khanty-Mansiysk im März die Form nicht mehr stimmt - mal abwarten.
Um die Laufform bei der WM mach ich mir ehrlich gesagt weniger sorgen als um die Schießleistung. Ich habe das Gefühl, dass der Fokus zu sehr auf dem Laufen liegt und die Schießleistungen in der Breite nachgegeben haben. Was sagen deine Zahlen dazu?
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Rusch
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« Antwort #7 am: 20.12.2010 um 13:43:16 »

Ich weiß nicht, ob die Zahlen so unbedingt vergleichbar sind. Die anderen Nationen werden den Saisonhöhepunkt vielleicht anders geplant haben als in den vergangenen Jahren. Die Deutschen werden wohl versuchen im Januar (bei den Heimweltcups) und im März den Höhepunkt zu haben. Die Skandinavier hatten wohl den Fokus zunächst auf Anfang Dezember zu ihren Weltcups. Mal sehen, wie das weitergeht. Es wird interessant, wer mit der späten WM am besten zurecht kommt. In der Vergangenheit waren die Deutschen zum Ende hin immer recht stark, aber das kann sich dieses Jahr ändern, wenn die anderen versuchen ihren Stärkehöhepunkt zu verlagern.

Allerdings: Ich habe keine Ahnung wir man so trainiert und wie man es schafft, zum Zeitpunkt X die besten Leistungen zu bringen. Ich glaube aber, dass das nicht so einfach werden wird. In den letzten Jahren hatte man einen klaren Rhythmus und die großen Nationen habe sich wohl immer gleich vorbereitet. Heuer wird das anders.
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« Antwort #8 am: 22.12.2010 um 08:01:55 »

Es ist sehr erfreulich, dass unsere Damen im Laufen schon so gut dastehen. Hier kann ich auch nachvollziehen, dass durch entsprechende Trainingsplanung Einfluss auf den Formverlauf während der Saison genommen werden kann. Sollte die Planung so sein wie in den vergangenen Jahren, dann müsste die Laufform im Vergleich zu den anderen Nationen noch besser werden. Das wäre dann allerdings herausragend.

Nicht so optimistisch für die weitere Saison bin ich beim Blick auf die Schießleistung.  Ich kann mir nicht vorstellen, dass man in diesem Bereich ebenfalls bewusst einen Formverlauf trainieren kann. Das würde heißen, wenn hier nicht noch der Stein der Weisen gefunden wird, ist eine wirkliche Verbesserung beim Schießen nicht zu erwarten. Oder gibt es hier einen Experten der meine Befüchtungen zerstreuen kann Huh?

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« Antwort #9 am: 22.12.2010 um 08:08:50 »


Nicht so optimistisch für die weitere Saison bin ich beim Blick auf die Schießleistung.  Ich kann mir nicht vorstellen, dass man in diesem Bereich ebenfalls bewusst einen Formverlauf trainieren kann. Das würde heißen, wenn hier nicht noch der Stein der Weisen gefunden wird, ist eine wirkliche Verbesserung beim Schießen nicht zu erwarten. Oder gibt es hier einen Experten der meine Befüchtungen zerstreuen kann Huh?

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... die Schießleistungen kann man mM nach nur über die Wettkampfroutine stabilisieren ... Cool
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« Antwort #10 am: 22.12.2010 um 08:14:37 »


... die Schießleistungen kann man mM nach nur über die Wettkampfroutine stabilisieren ... Cool

Stimmt, habe ich nicht auf dem Schirm gehabt. Dann gibt es ja auch hier noch Anlass zum Optimissmus  Daumen hoch
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« Antwort #11 am: 22.12.2010 um 09:31:58 »

Eben, das Schießen kann man in den Griff bekommen, aber wenn die Laufform nicht stimmt, kann man nur auf ein Wunder hoffen.
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« Antwort #12 am: 22.12.2010 um 12:28:50 »

Ich bin natürlich nicht ins Training involviert, ich muss mich also darauf verlassen und glauben was die Sportler selbst oder die Trainer zum Thema Schießstand sagen........wenn man ihnen also glauben darf sehen sie prinzipiell keine Probleme, denn im Training passt wohl alles!!
Das Problem liegt wohl eher darin die Trainingsleistungen im Wettkampf zu bestätigen, was unseren Mädels im Moment kaum gelingt und ein weiteres Problem scheint wohl die Konzentration zu sein, denn gerade darüber hat sich ja Gerald diese Saison nicht das erste Mal beschwert!! Wink
Die Schießergebnisse an der Wettkampfroutine festzumachen halte ich persönlich für Blödsinn, dann würde ja kaum ein Sportler die ersten WC´s mal null schießen bis er diese Routine hätte!!
Ich glaube das wir einfach ein Erfolgserlebnis brauchen um das Selbstvertrauen am Schießstand, das mit Sicherheit sehr wichtig ist wiederzuerlangen! Wink
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Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen
Werner_Mannsd
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« Antwort #13 am: 22.12.2010 um 20:10:56 »

Analyse der Schießleistung der deutschen WC-Biathlon Damen Dez. 2010

Die deutsche Damennationalmannschaft war und ist lauflastig und in dieser
Saison mit Ausscheiden von Beck, Wilhelm und Hauswald und Aufnahme von
Gössner stärker als je zuvor.
Dazu kommt im Dezember ein überprotionaler Anteil an Einzelrennen der den
Rangeindex, wegen der Strafminute runterzieht.

Von daher ist es nicht verwunderlich dass die Durchschnittswerte von Dezember
niedriger liegen wie die Saisondurchschnittswerte der Vorsaison.
Trotzdem sind die Unterschiede bei Döll, Neuner, Henkel und Bachmann schon
sehr gravierend. Bei Döll dürfte dies, wegen der ebenfalls sehr schwachen
Laufleistung, das Aus für die Saison im WC bedeuten. Neuner konnte dagegen
durch überragende Laufleistungen ihre schwachen Schießergebnisse weitest-
gehend kompensieren und gelang sogar ein Sieg im letzten Rennen.
Bei Henkel und Bachmann jedoch wurde durch sie schwachen Ergebnisse eine
Platzierung auf dem Treppchen verhindert.
Buchholz könnte ihren leicht negativen Wert im laufe des nächsten Jahres
ins Positive kehren und ist zur Zeit die beste Schützin im deutschen Team.
Hitzer konnte ihren Vorjahreswert sogar halten.
Da Miriam Gössner bei den 2 Rennen im Schießen indiskutabel schlecht war
und jetzt doch sich im Schießen etwas stabilisieren konnte war der Durch-
schnittswert der Mannschaft doch nur leicht negativ geblieben - 0,62 %
wobei der positiver Trend im Laufen stärker ins Gewicht fällt (0,95 %).

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Werner_Mannsd
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« Antwort #14 am: 23.12.2010 um 15:00:02 »

Analyse der Laufleistung der deutschen WC-Biathlon Herren Dez. 2010

Gegenüber den deutschen Damen liegen die deutschen Herren im Laufbereich deutlich
schlechter in der Laufindexwertung. Wobei dies Tradition hat. Allerdings waren
die Unterschiede noch nie so signifikant wie im Dez. 2010.
Bei den Damen Neuner (> 103), Gössner (> 102), Bachmann (> 101) und Henkel (> 100)
gibt es bei den Herren nur Michael Greis der knapp über 100 Prozent kam.
Er ist außerdem in der Stammmannschaft der Einzige  der sich gegenüber 09/10 ver-
bessern konte.
Dahinter klafft ein riesiges Loch von ca. 2 Prozent das ist im Sprint mehr als eine
Strafrunde. Arnd Peiffer liegt gerade noch im dunkelroten Bereich (> 98)
er liegt aber deutlich hinter seinem Vorjahreswert. Das gleiche gilt für Christoph
Stephan
er hat schon seit 2 Jahren fallende Werte und ist doch erst 24 Jahre alt!
Auch ein Simon Schempp der Jüngste im Stammkader konnte sich läuferisch in den
letzten 2 Jahren nicht weiterentwickeln. Ein Alexander Wolf der mit 26 Jahren
seinen läuferischen Zenit erreicht hatte und seitdem beständig schlechter wird bestätigt
diese These.
Trotz vieler junger hoffnungsvoller Talente ist die deutsche Herrenmannschaft läuferisch
in den letzten Jahren schwächer geworden. Die logische Konsequenz war im letzten Jahr
der 5. Platz in der Nationenwertung.
Zur Zeit ist nur Michael Greis in der erweiterten Weltklasse.
Birnbacher noch ordentlich aber alle anderen enttäuschend und läuferisch noch schlechter
wie im Dezember 2009.



(Auf meiner Homepage sind beide Tabellen gegenübergestellt und lassen sich gut vergleichen)
« Letzte Änderung: 23.12.2010 um 15:02:17 von Werner_Mannsd » Gespeichert
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