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Autor Thema: Bringt die untere Wasserschutz-Behörde den Thüringer Sport zu Fall?  (Gelesen 1587 mal)
0 Mitgliedern und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Uwe21
Biathlon-Anfänger

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« am: 14.06.2011 um 13:52:08 »


Hallo,
Ein interessantes Forum habt ihr hier und am meisten freut mich, dass neben Biathlon auch andere Sportarten angesprochen werden. Am kommenden Wochenende sollte der Skisport und der Motorsport einen gemeinsamen Höhepunkt erlangen.
Es sollte am 18.-19. Juni 2011 eine Supermotoveranstaltung in der DKB-Skiarena Oberhof stattfinden. Zahlreiche Fahrer aus dem gesamten Bundesgebiet und Internationale Größen aus der EM und WM hatten sich in den verschiedenen Klassen eingeschrieben.
Diese Veranstaltung sollte ein absoluter Höhepunkt im Deutschen Supermoto Zirkus werden.

Die DKB Skiarena ist der perfekte Austragungsort für ein Supermoto Rennen, einem Motorradrennen auf einer ca.1 km langen und ca. 5-10m breiten Asphaltstrecke mit einem dazu gehörigen Offroadanteil.
Im vergangenen Jahr wurde eine Trainingsveranstaltung angesetzt und die vorgefundenen Bedingungen waren nahezu perfekt.
Alle genehmigenden Stellen wurden eingebunden und befürworteten diese Veranstaltung.
Oberhof und die DKB Skiarena sind ja bekannt als Austragungsort internationaler Großveranstaltungen.

Sollte, ja sollte, denn der Veranstaltung wurde von Seiten der unteren Wasserschutz-Behörde des Landratsamtes Schmalkalden/Meiningen nicht zugestimmt.
Wissend, dass Motorsport auch eine Verantwortung für die Umwelt bedeutet, wurden die höchsten Umwelt- und Sicherheitsstandards angesetzt. Die untere Wasserschutz-Behörde gab dennoch bis 14 Tage vor Beginn der Veranstaltung keine Zustimmung und ließ verlauten, dass sie auch keine Zustimmung geben wird. Der Supermotolauf in der DKB Skiarena musste daraufhin abgesagt werden.

Es stellt sich jetzt die Frage: Sind den nach Ansicht der untere Wasserschutz-Behörde des Landratsamtes Schmalkalden/Meiningen die ja in der Vergangenheit einem Bau und dem Betrieb der DKB Skiarena zustimmten, überhaupt noch Großveranstaltungen an diesem Ort durchführbar?
Allein für den Streckenbau, Streckensicherung und Streckenerhaltung eines Biathlon - Weltcuplaufes werden mehr Kilometer mit Kraftfahrzeugen zurückgelegt, als bei einer Supermoto-DM Veranstaltung.
Hinzu kommt noch das Servicelager der Sportler. Es liegt auf unbefestigtem Grund mit ständigem Verkehr der Teamfahrzeuge
und natürlich alle sonstigen Belastungen einer Großveranstaltung, die Zuschauer, Presse und TV-Übertragung verursachen.
Nicht zu vergessen ist, dass Schneeaufbereitung die Gewässer, den Boden, und das Grundwasser mit Stickstoffen belastet.

Wie weit reicht der Arm der unteren Wasserschutz-Behörde des Landratsamtes S/M
Die Behörde kann nicht nur, sie Muss in Zukunft Großveranstaltungen in der DKB Skiarena ablehnen
Wird am Grenzadler jetzt der Weltcup eingestellt?
Was wird dann aus der DKB Skiarena, wenn ihr Betrieb plötzlich umweltrelevant erscheint?
Woher stammt die Zustimmung zum Bau der Anlage?
Wurde die Vergabe von Steuergeldern und Fördermitteln richtig geprüft?
Woher kommt die Zustimmung zur Durchführung anderer Großveranstaltungen?
Wird jetzt alles anders? Wird eine Behörde das Glanzstück des Thüringer Sports vernichten?
Das kann und will sich niemand vorstellen.
.
Hat die untere Wasserschutz-Behörde voreingenommen und willkürlich gehandelt oder liegt die Absage der Supermotoveranstaltung am mangelnden Image des Motorsports in Thüringen?
Bleiben die Thüringer Sportstädten nur noch wenigen olympischen Sportarten vorbehalten?
Die Thüringer Ministerin Heike Taubert spricht auf der Sportministerkonferenz von mehr Integration, doch der Motorsport wird in Thüringen ausgegrenzt.
Macht es noch Sinn für die vielen Thüringer Motorsportler, sich in Ihren Vereinen ehrenamtlich zu engagieren, wenn im Thüringer Sport mit unterschiedlichen Maß gemessen wird?

Uns liegt der Sport in Thüringen und die DKB Skiarena am Herzen.

Gruß Uwe
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henry
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« Antwort #1 am: 19.06.2011 um 13:11:45 »

Deine letzten 3 Fragen würde ich mit ja - ja - nein beantworten ... Cool

... da fehlt offensichtlich die Lobby für den Thüringer Motorsport ... die Umwelt muß das Jahr über geschont werden, damit "wir" für den Biathlon genug Resourcen "verbraten" können ... Grin
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Überläufer
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« Antwort #2 am: 20.06.2011 um 09:35:48 »

Und der Motorsport ist ja wohl nicht so beliebt, gerade was O-Hof angeht. Die "Rennen" finden ja bekanntlich bei gutem Wetter ja zwischen Zella-Mehlis und O-Hof auf der L 3247 jedes Wochenende statt. Irgendwann stehen die Oberhofer mit der Axt hinterm Baum und warten auf diese Durchgeknallten. Da würdest Du mit deinem Event den Rest auch noch Aufwecken. Tut mir leid Uwe, dieser Sport gehört nicht auf den Rennsteig.

PS: ich habe nichts gegen solche Rennen, dafür gibt es genug Strecken die hierfür ausgelegt sind Wink
« Letzte Änderung: 20.06.2011 um 12:37:40 von Überläufer » Gespeichert
Uwe21
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« Antwort #3 am: 20.06.2011 um 15:14:30 »

Tut mir auch leid @ Überläufer, ich hätte von Sportlern oder Sportbegeisterten eine gewisse Fairnis gegenüber anderen Sportarten erwartet. „Rennen auf der L3247“ wie du schreibst, haben nichts mit Motorsport zu tun, da hast du Recht.
Schlitten fahren auf der Straße hat auch nichts mit dem Rodelsport zu tun.
Wir haben 2010 eine Supermoto - Trainingveranstaltung in der DKB Arena besuchen dürfen und ich war erstaunt wie viele Motorsportbegeistert aus Oberhof und Umgebung einfach zum Training vorbeigeschaut haben.
Die DKB-Arena ist nahezu ideal für Supermoto-Rennen ausgelegt und ist die einzige ihrer Art die nicht mit hohem Aufwand für ein Rennen umgestaltet werden musste.

Ob Motorsport „nicht“ auf den Rennsteig gehört kann eine Behörde nicht auf gut dünken entscheiden. Zumal sich alle anderen Ämter einschließlich der Gemeinde Oberhof, positiv über die geplante Veranstaltung geäußert haben.
Eine internationale Motorsportveranstaltung hätte die DKB Arena aus dieser Monokultur des Skifahrens herauswachsen lassen

Im Motorsport gibt es ein hohes Umweltbewusstsein. Eine Gefährdung ist nicht höher als bei anderen Sportarten.
Die Absage kann nicht an der Sportart an sich liegen.

Merkt den Niemand, was hier Los ist?
Die Supermoto - Veranstaltung ist die erste Veranstaltung der nicht zugestimmt wurde.
Die Motorsportler sind die kleinsten in der Reihe, was kommt als nächstes?
Es kann sich wohl keiner so richtig Vorstellen das es dem Sport an sich in Oberhof an den Kragen geht.
 
Auch wenn alles so weitergeht, eine Erweiterung oder Modernisierung kann es in der Skiarena nicht mehr geben. Die Behörde darf und kann dem nicht mehr zustimmen. Was wird dann aus der DKB Skiarena wenn nötige Modernisierungen nicht durchgeführt werden können, dann verliert Sie in einigen Jahren den Status für den Weltcup von ganz alleine.
Wie geht die Entwicklung im Thüringer Sport weiter?
Wie geht die Entwicklung Oberhofs und dem Grenzadler weiter?
Wollen wir denn ein sportliches modernes Oberhof mit optimalen Bedingungen für Sportler und Veranstaltungen oder soll Oberhofer ein nostalgisches Dorf mit Rennsteiglied werden.


.
« Letzte Änderung: 22.06.2011 um 09:47:45 von Uwe21 » Gespeichert
Überläufer
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« Antwort #4 am: 20.06.2011 um 17:02:09 »

Sie haben da oben in Oberhof ganz andere Probleme zur Zeit.

Und dein letzter Absatz (und das ist die Meinung vieler) was die Modernisierung betrifft stimmt voll und ganz. Das Licht geht aus, wenn man nicht bald überhaupt mal Initiative zeigt diese negativen Punkte zu beheben. Wann ist der nächste Vergabetermin für die WC? Ich selbst habe im Organisationsstab zur Sommer Biathlon WM 2009 mitgarbeitet. Hier wurde sehr gute Arbeit geleistet von den Verantwortlichen. Das ging auch nur, weil alle an einem Seil gezogen haben. Sicherlich gibt es Unterschiede vom Sommer zum Winter (Anzahl Sportler und Zuschauer), aber bei vorhandensein einiger wichtiger Dinge, die jetzt immer noch nicht vorhanden sind, wäre es uns auch leichter gefallen. Einigkeit ist das Zauberwort in Oberhof. Hast Du mal ein Fernglas, ich kann diese nicht sehen.
« Letzte Änderung: 20.06.2011 um 17:15:47 von Überläufer » Gespeichert
Überläufer
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« Antwort #5 am: 21.06.2011 um 07:46:04 »

Uwe21:

http://www.insuedthueringen.de/lokal/suhl_zellamehlis/zella-mehlis/art83457,1671615

War nicht auch zu deinem Termin am 17/18.6. auch MTBB angsagt und durchgeführt. per Rad 15./16.6 Internationale Thüringenrundfahrt U 23 zu Gast in Oberhof per Rad 25.6. Erneutes Event in Oberhof per Rad 29.06. Großes Event durch Polizeidirektion Suhl MTBB (20 Mannschaften) per Rad

Uwe merkst Du was?

Sende doch mal deinen ersten Beitrag Ralf Luther und Bitte um Antwort.
« Letzte Änderung: 21.06.2011 um 07:55:55 von Überläufer » Gespeichert
Uwe21
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« Antwort #6 am: 21.06.2011 um 08:23:36 »

Ein bisschen Akzeptanz bringt uns doch wider auf einen gemeinsamen Nenner.
Hast du mal den Tross bei der Thüringenrundfahrt beobachtet wie viele Motorbetriebene Fahrzeuge dort unterwegs sind? ich behaupte mal das, das Verhältnis Fahrrad / Motorrad, Auto so bei 2 zu 1 liegt. Bei einer konsequenten Wasserschutz-Behörde hätte es innerhalb der DKB Arena, bestimmt Schwierigkeiten gegeben.

Wir sind Motorsportler, wir möchten Rennen (Wettkämpfe) bestreiten, wenn wir in Oberhof nicht fahren können ziehen wir halt weiter. Das wird mit dem Biathlon am Ende genau so sein.
Andere Regionen warten nur auf diese Möglichkeit.
Mir tut der Sport in Thüringen leid.
Was soll den aus unserem Vorzeigeobjekt Oberhof werden, wenn die Untere Wasserschutz-Behörde richtig zuschlägt?
Unserer kleinen Motorsportveranstaltung wurde nicht zugestimmt, die haben keine Lobby, mit denen können wir mal anfangen. Nun kann man aber nicht mehr anders, nun muss man bei jeder Veranstaltung Einspruch einlegen. Sommerbiathlon? Weltcup? Wie lange noch? Das geht dann nur noch über Druck von oben. Aber wie lange werden Politiker für diese Veranstaltungen die Verantwortung übernehmen (ihren Stuhl riskieren) wenn die Untere Wasserschutz-Behörde nicht zustimmt.
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« Antwort #7 am: 21.06.2011 um 10:56:33 »

Ein bisschen Akzeptanz bringt uns doch wider auf einen gemeinsamen Nenner.
Hast du mal den Tross bei der Thüringenrundfahrt beobachtet wie viele Motorbetriebene Fahrzeuge dort unterwegs sind? ich behaupte mal das, das Verhältnis Fahrrad / Motorrad, Auto so bei 2 zu 1 liegt. Bei einer konsequenten Wasserschutz-Behörde hätte es innerhalb der DKB Arena, bestimmt Schwierigkeiten gegeben.

Wir sind Motorsportler, wir möchten Rennen (Wettkämpfe) bestreiten, wenn wir in Oberhof nicht fahren können ziehen wir halt weiter. Das wird mit dem Biathlon am Ende genau so sein.
Andere Regionen warten nur auf diese Möglichkeit.
Mir tut der Sport in Thüringen leid.
Was soll den aus unserem Vorzeigeobjekt Oberhof werden, wenn die Untere Wasserschutz-Behörde richtig zuschlägt?
Unserer kleinen Motorsportveranstaltung wurde nicht zugestimmt, die haben keine Lobby, mit denen können wir mal anfangen. Nun kann man aber nicht mehr anders, nun muss man bei jeder Veranstaltung Einspruch einlegen. Sommerbiathlon? Weltcup? Wie lange noch? Das geht dann nur noch über Druck von oben. Aber wie lange werden Politiker für diese Veranstaltungen die Verantwortung übernehmen (ihren Stuhl riskieren) wenn die Untere Wasserschutz-Behörde nicht zustimmt.


Ich habe diese Rundfahrt 6 mal selbst in einem Begleitfahrzeug mit befahren. 5 mal im Vorfeld eine Sterckenbefahrung der ganzen Tour durchgeführt. Ich kenne mich also bestens aus mit diesem Rennen.

Ich wollte Dir jedoch zu verstehen geben mit meinem Beitrag ( per Rad), dass Radevents auf dem Rennsteig wohl eher gern gesehen sind als Motorsportrennen. das ist meine Meinung. Wie gesagt, stelle doch deine erste Einlassung hier mal dem Ralf Luther vor. Kennst du ihn überhaupt ?
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Uwe21
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« Antwort #8 am: 21.06.2011 um 13:20:44 »

Ich bin nicht der Veranstalter bzw. Organisator der Supermotoveranstaltung.
Wir sind ein Thüringer Supermoto - Team  bzw. Sportler welche für Oberhof gemeldet waren
und Thüringer, denen der Sport allgemein in Thüringen am Herzen liegt.  

Radrundfahrten finden im Rahmen des öffentlichen Verkehrs statt und haben nichts mit der DKB – Arena zu tun.  

Der Landrat kennt die Planungen zum Supermoto-Wochenende,
und soviel ich weis hat er diese befürwortet. Auch die Oberhofer Stadtväter haben die Sache begrüßt. Soweit ich weis waren die einzigen die nicht zugestimmt haben die Untere Wasserschutz-Behörde.
Gründe liegen vielleicht in der Ausweitung des Trinkwasserschutzgebietes, Die Einzelheiten kenne ich zu wenig und möchte diese erst recht nicht beurteilen.
Was ich aber bestimmt beurteilen kann ist das die Biathlon - Veranstaltungen das Gebiet schon nachhaltiger geschädigt hätten bzw. das von einem  Supermoto - Rennen keine größere Gefahr für die Umwelt ausgeht als bei einer Biathlon – Veranstaltung.
Die Regeln schreiben einen sehr, sehr hohen Sicherheit und Umweltschutztechnischen Standart vor. So muss jedes Rennfahrzeug mehrfach gegen das austreten jeglicher Flüssigkeiten gesichert sein. usw. usw.
Die Gefahr beim Betrieb herkömmlicher Fahrzeuge, Dieselgeneratoren und Pistenfahrzeugen ist zigmal höher als bei Sportmotorrädern. Über Schneeaufbereitung muss ich sicherlich nicht noch weiter ausholen. usw.

Die Entscheidung der Behörde ist entweder willkürlich und unbegründet oder mit gleicher Begründung müssten weitere Veranstaltungen besonders Große Internationale Veranstaltungen abgelehnt werden.
Jetzt liegen die Bedenken auf dem Tisch.
Wenn diese nicht wieder vom Tisch kommen, würde zwangsläufig der Biathlon – Weltcup auf kurz oder lang eingestellt.
Wie schon geschrieben, wie lange werden Politiker für den Weltcup die Verantwortung übernehmen und ihren Stuhl riskieren.
Was kommt dann als nächstes der Betrieb des Skilifts, oder der Rodelbahn?
Was wirt mit einer weiteren Bebauung? Es wird Auswirkungen haben vom Leistungssport bis zum Fremdenverkehr.


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« Letzte Änderung: 21.06.2011 um 13:47:58 von Uwe21 » Gespeichert
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« Antwort #9 am: 22.06.2011 um 08:06:22 »

...Ausweitung des Trinkwasserschutzgebietes.. genau das ist das Problem zur Zeit.

Ich wünsche Dir weiterhin viele gute Rennen. Man kann nicht immer der erste Sieger sein. Auch solche Niederlagen wie diese hier (Nichtgenehmigung) sollte man Fair betrachten und andere nicht in Frage stellen. Dazu hattest Du viele Jahre vorher Zeit.
« Letzte Änderung: 22.06.2011 um 08:08:45 von Überläufer » Gespeichert
Uwe21
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« Antwort #10 am: 22.06.2011 um 09:47:09 »

Ob es bei der nicht Zustimmung der unteren Wasserschutzbehörde ganz Fair zuging ist eine gute Frage.
Entweder sind die Bedenken der Behörde richtig und damit musste die Veranstaltung abgesagt werden, da kann ich mit gutem Gewissen nicht „der erster Sieger“ sein.
Dann kann sich aber auf kurz oder lang der Sport von Oberhof verabschieden.
Die untere Wasserschutzbehörde kann ja nicht mit zweierlei Maß messen.
Schade um Oberhof und die Region.
Ich frage mich nur was die untere Wasserschutzbehörde die letzten zig Jahre gemacht hat, das Sie die Bedenken erst jetzt erhebt.

Oder, die Behörde hat willkürlich gearbeitet und ihre Einwände völlig überzogen. Das wäre noch das Beste für den Thüringer Sport aber unfair gegenüber dem Motorsport. Amtsanmaßung und Willkür im Amt ist nichts anderes wie Doping im Sport.

Soviel ich weis wird die Untere Wasserschutzbehörde ihre Einwände noch mal darlegen müssen. Wie diese dann im Landkreis und von den Politikern der Landesregierung in Erfurt bewertet werden, wird sich zeigen.
Ich sehe leider nur zwei Möglichkeiten entweder ist der Sport in dieser Region und damit Oberhof am Ende, oder die Behörde muss zu mindestens eingestehen das sie einen Fehler gemacht hat.


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