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Einar
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« am: 13.01.2012 um 21:18:29 » |
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Wir hatten ja schon einmal einen Thread: Wie wurdet ihr zum Fan? Das ist mal ein Thread, der die Zeit der Fans Revue passieren lässt. Jeder kann aus seinem Blickwinkel beitragen. Bestimmt werden bei allen viele schöne, traurige oder lustige Momente wieder vor dem geistigen Auge erscheinen. Und bei den "Autoren" der kleinen Berichte bestimmt erst Recht, wenn sie doch mit persönlichen Gefühlen verbunden sind... Ich bin 2000 langsam in den Biathlon reingerutscht, davor wenn überhaupt nur sporadisch. Die erste WM, an die ich mich jetzt noch erinnern kann, als ob es gestern war, war 2001 in Pokljuka mit Doppel-Weltmeister Rostovtsev, dem überraschenden Sieg der französischen Staffel und dem tragischen Popo-Fall von Ole Einar, der immer noch nicht sein erstes individuelles WM-Gold feiern durfte - obwohl er es dicht vor den Augen hatte. Im Sprint holte Hanevold knapp Bronze vor Gjelland, damals habe ich zu Egil gehalten - warum, weiß ich heute nicht mehr...  Damen-Biathlon spielte für mich damals nur eine untergeordnete Rolle. Komischerweise ist aber das WM-Rennen, das ich zuerst sah, der Damen-Sprint am Holmenkollen gewesen. Ach ja, den Massenstart mit dem Weltmeister-Ehepaar (damals noch Verlobte) habe ich auch gesehen anno 2000. Damals hießen meine Lieblingsathleten noch Maigourov, Puurunen, Hanevold, Fischer und Dag Bjørndalen. Geblieben ist bis heute, mehr als zehn Jahre später, nur der unverwüstliche Ole Einar Bjørndalen. Ich erinnere mich noch haargenau an die OWG 2002 und wo ich die Rennen verfolgt habe. Und wie ich gefühlt habe. Das vergesse ich bestimmt nie. Ab den Spielen habe ich dann auch den Damen mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen.  2003 durfte Ole dann endlich mal aus eigener Kraft Weltmeister werden und das für mich immer noch beste Rennen von ihm - der Massenstart in Khanty 20/20 bei Orkan-Wind. Damals haben noch die "Alten" den Sport bestimmt: Erfahrung gewann - OEB, Poiree, Andresen, Groß, Fischer... Ab 2003 habe ich auch kein Rennen mehr verpasst, zur Not aufgenommen gesehen. Hält bis heute... Und seitdem habe ich auch diese Sammlung (siehe Signatur). Ab 2006-2008 kamen dann die "Jungen": Rösch, Svendsen, S.Fourcade, Neuner (die sind heute ja immer noch nicht alt...) - und 2007 viele Rücktritte: Groß, Fischer, Poiree - Tchepikov war auch dabei, dessen Comeback ich 2002 verfolgt habe. Ich kannte ihn als Langläufer ja gar nicht... und vorher hatte ich auch noch nicht von ihm gehört. Das war vor meiner Zeit. Und ab 2009 kamen dann endgültig die jungen Wilden: Peiffer, Bø, M.Fourcade, etwas später Hofer... Ja, das war der Eröffnungsbeitrag. Ich hoffe, der Karton wird mit Erinnerungen gefüllt. Ich habe erst einmal nur rudimentär beigetragen. Allzu weit wollte ich auch nicht ausschweifen. Da müsste man sich schon auf was spezialisieren. Oder aber mehrere Kapitel schreiben.  Auf den Gedanken kam ich durch den Geburtstag von Anna Poiree... siehe "Liebe ist..." Was sind eure Gedanken im Fluß der Zeit?
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Flic
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« Antwort #1 am: 13.01.2012 um 21:37:16 » |
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Ich fürchte mein Gehirn ist weniger gut  Gut vereinzelte Szenen habe ich auch noch im Kopf, aber welches mein erstes Rennen war könnte ich so gar nicht mehr sagen. Wobei meine früheste Erinerrung, die ich noch konkret im Kopf habe, ist eine Staffel, die Deutschland knapp gewonnen hat. Schlussläufer war damals Frank Luck und kurz vor dem Ziel war eine Brücke. Aber wo und wann das war: Keinen blassen Dunst. Hab aber mal bei Wiki geguckt: möglicherweise war das die WM 1997 in Osrblie. Der knappe Vorsprung passt und die Aufstellung Groß, Sendel, Fischer, Luck passt auch. Wobei ich gefühlt 30 Staffeln in der Besetzung gesehen habe. Weiß jemand ob in Osrblie kurz vor dem Ziel eine Brücke existiert?  Ansonsten erinner ich mich auch an die Poiree Festspiele und auch einige epische Duelle zwischen Ole und Raphael, wobei ich damals immer für den Franzosen war. Ist wohl der Grund warum ich Ole bis heute nicht sonderlich mag. Er war halt immer der große Gegenspieler  Die meisten Erinerrungen sind sonst aber eher Fragmente. Ich kann mich noch an eine wahnsinnige Schlußrunde von Uschi Disl erinnern, auf der sie gegen Ekaterina Dafovska gekämpft hat (die damals auch saustark drauf war) oder auch an eine tolle Schlußrunde von Martina Glagow (so hieß sie damals wohl noch), wo sie noch eine Medaille erringen konnte (würde mal tippen, dass das 2004 in Oberhof war). Auch das Doppelgold von ihr und Sandrine ist natürlich noch in Erinerrung. Dürfte in den letzten 15 jahren auch einen Großteil der Rennen gesehen haben und, wenn ich mal was von früher lese kommen oft auch Erinnerungen wieder, aber so abrufbar habe ich die nicht unbedingt. Etwas mehr hängen geblieben ist logischerweise aus der jüngeren Vergangenheit. Insbesondere viele Rennen von Lena. Kann mich auch noch gut an ihr Debüt erinnern mit langen Haaren, wo sie nur ein Talent von vielen war (zumindest für mich). Aber wenn man mal so überlegt hat man doch schon viele kommen und gehen sehen.
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casalla
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« Antwort #2 am: 13.01.2012 um 23:48:11 » |
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@Flic Die Schlussrunde von Uschi Disl vs. Dafovska war 2003 in Oberhof  Und ja, meines Wissens gibt es in Osrblie eine Brücke in Zielnähe. Meine frühesten Erinnerungen reichen zurück bis in die Saison 2000/2001, da war ich 8/9 Jahre alt. Ich weiß noch, dass bei den Frauen grundsätzlich Forsberg gewonnen hat und bei den Männern meistens Poiree, weswegen ich relativ schnell zum Björndalen-Fan wurde, da er zu dieser Zeit der einzige war der ein wenig dagegenhalten konnte. Ansonsten habe ich jedoch zu den deutschen Athleten (Disl, Wilhelm, Glagow, Luck, Fischer, Gross) gehalten, und zu Frode Andresen, weil mich dessen Laufstärke beeindruckt hat  Die ältesten Bilder die in meinem Kopf herumgeistern sind wohl größtenteils der WM in Pokljuka zuzuordnen, zu diesen Bildern gehören mehrere sehr schnelle und sichere Stehendschießen von Raphael Poiree, Forsberg-Siege mit Minuten-Abstand, der Einbruch von Marco Morgenstern und ich meine mich ganz verschwommen auch an den Sturz von Björndalen im Massenstart erinnern zu können. Danach klafft in meinem Gedächtnis eine Lücke von 2001-2004, ich habe zwar in der Zwischenzeit auch Biathlon geguckt, aber unregelmäßig und nur am Wochenende, da ich unter der Woche idR in der Schule war wenn die Wettkämpfe stattfanden. Sehr gut kann ich mich erinnern an die Männer-Staffel von Oberhof 2004, und auch an den Verfolger, besonders an das letzte Schießen von Raphael Poiree, für das er knapp anderthalb Minuten benötigte und somit Gold verspielte (Getoppt wurde das übrigens letztes Jahr von Ivan Tcherezov, der stand beinahe 3 minuten am Schießstand in Oberhof). Seit jener WM in Oberhof bin ich erklärter Fan von Lars Berger, die Schlussrunde im Massenstart damals ist bis heute unübertroffen  2004/2005 wurde Biathlon dann zu meiner Lieblings-Wintersportart, ausschlaggebend war hierfür ein Sprint in Ruhpolding, den Björndalen mit knapp 2 Sekunden vor Poiree gewann, sowie die WM in Hochfilzen, mit den Goldmedaillen von Uschi Disl und Björndalen, und nicht zuletzt das WC-Finale in Khanty Mansisk (Bailly vs. Wilhelm+Pyleva / Fischer vs. Björndalen). Seit den Staffelrennen in Ruhpolding 2005/2006 habe ich nicht ein einziges Rennen mehr verpasst und seit jener Saison spätestens zählte Biathlon neben Radsport zu meiner Lieblings-Sportart. Zu meinen denkwürdigsten Erinnerungen zählen: Das letzte Rennen von Frank Luck (Staffel 2004 Oberhof, Deutschland gewinnt mit nur zwei Nachladern) Andresens Sieg im Sprint in Ruhpolding 2006, sowie einen Tag später im Verfolger Röschs Sieg über Poiree im Zielsprint Lars Bergers Sieg bei fehlerfreiem Schießen 2008 in Hochfilzen (nach vielen Jahren des vergeblichen Hoffens  ) Der deutsche Staffelsieg in Turin 2006  Björndalens Einbruch auf der Zielgerade gegen Vincent Defrasne, sowie sein verkorkstes letztes Stehendschießen im Massenstart im Duell mit Sikora, ebenfalls in Turin 2006 (2006 entwickelte sich danach zu einem richtigen Seuchenjahr, Deutschlands Niederlage gegen Italien in der Verlängerung, Jan Ullrichs Ausschluss von der Tour, Schumachers Motorschaden in Suzuka, Erik Zabels Niederlage gegen Paolo Bettini bei der WM in Salzburg... ) Und last but not least, das letzte Rennen von Poiree, mit dem epischen Kampf auf der Schlussrunde zwischen Fischer, Björndalen und Poiree. Gab noch ein paar andere denkwürdige Momente, zB Neuners Auftritt bei ihrem ersten Massenstart in Kontiolahti 2006, aber das waren erstmal die wichtigsten.
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Thophi
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« Antwort #3 am: 13.01.2012 um 23:54:13 » |
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Für mich ist es recht schwer das alles zusammenzutragen. Da meine Eltern schon länger regelmäßig Biathlon geschaut haben, habe ich da auch recht früh was mitbekommen. Allerdings ist meine Erinnerung recht lückenhaft, das früheste an das ich mich erinnern kann ist die Herrenstaffel von 1994 mit Frank Luck als Schlussläufer. An die Sachen zwischen 1994 und 2002 kann ich mich teilweise sehr gut erinnern, teilweise überhaupt nicht. An Olympia 1998 habe ich z.B. gute Erinnerungen. Aber z.B. WM 2001: an das Staffeldrama von Marco Morgenstern kann ich mich noch erinnern als wenn es gestern gewesen wäre, aber das WM-Gold bei der gleichen WM von Kati Wilhelm überhaupt nicht, auch nicht an das Massenstartsilber von Martina Glagow. Richtig regelmäßig schaue ich seit Olympia 2002, seitdem habe ich kaum ein Rennen verpasst, wenn ich es nicht live sehen kann wird es aufgenommen.
Ich war/bin (wie die meisten wohl wissen) Fan von Martina Beck (Glagow), bis zu ihrem Rücktritt. Hab damals 2000 zufällig ihren ersten Sieg gesehen, da hat sie mich schon fasziniert. Danach habe ich sie aber erst nicht mehr verfolgt und bin dann erst bei Olympia 2002 wieder eingestiegen. Richtig Fan von ihr war ich nach der WM 2003.
Bei den Herren fand ich früher Fischer, Hanevold und Dratchev (vor allem wegen seines Laufstils) am besten, alle drei leider nicht mehr dabei. Heute mag ich Peiffer und Rösch am liebsten. Bei den Frauen tue ich mich noch etwas schwer mit einem wirklichen Liebling, am ehesten vielleicht Domracheva und Mäkäräinen.
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Einar
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« Antwort #4 am: 14.01.2012 um 00:01:47 » |
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Ich hatte eigentlich ein wunderbares Bild von OEB und Liv Grete hier posten wollen, als sie 1990 gemeinsam am NTG waren. Leider ist es zwischenzeitlich verschwunden - und auf meinem PC finde ich es nicht mehr.  War eigentlich Gold wert, das Bild (waren sogar 3, um genau zu sein). So Fotostrecken über die Jahre wären auch nicht schlecht. Bestimmter Athleten, oder wie sich die Ausrüstung, Technik, Arena etc. verändert hat. 
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Yvonne
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« Antwort #5 am: 14.01.2012 um 13:00:26 » |
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Bei mir war es mein Opa, der Schuld an meiner Biathlon-Leidenschaft ist. 2002 sind wir zu ihm ins Haus gezogen, er unten und wir oben. Und jeden Tag, wenn meine Schwester und ich aus der Schule kamen, hieß es dann "Kommt mal runter, wenn ihr mit den Hausaufgaben fertig seid. Ich hab da einen Mohrenkopf/ eine Handvoll Gummibärchen/ einen Keks für euch." Na ja, und wer lässt sich das schon freilwillig entgehen? Eben.  Und als ich eines Nachmittages wieder bei meinem Opa aufgekreuzt bin, lief die WM in Khanty, und zwar der Schlussspurt zwischen Sandrine und Martina. Das fand ich ja superspannend und seither hat mich Biathlon nicht mehr losgelassen, spätestens seit dem Tag als mein Opa dann über Simi gesagt hat: "Guck mal, die wohnt in Schönwald!"- und da das ja nicht weit von hier entfernt ist, fand ich das klasse und bin dabeigeblieben. Und immer pünktlich zu Wettkampfbeginn saß ich bei meinem Opa auf dem Sofa und wir haben zusammen Biathlon geguckt. Inzwischen gucke ich meistens alleine die Rennen, außer meine Schwester hat einen guten Tag oder mein Papa guckt mit. Nachdem ich mich hier angemeldet habe, ist das Ganze (zum Leidwesen meiner Familie  ) noch ein wenig intensiver geworden. Ich versuche, so gut wie jedes Rennen zu sehen. Klar, das klappt jetzt auch nicht unbedingt immer, aber ich gucke, was möglich ist, und das ist, würde ich mal sagen, ein Großteil der Rennen.  Und falls es doch mal nicht hinhaut, kann man die Rennen ja nachschauen. Aufgrund der Nähe zu Schönwald bzw. dem SKIF bin ich immer den baden-württembergischen Athleten treu geblieben. Neben Simi war ich schon immer ein Fan von Kathrin Hitzer und Simon Schempp. Inzwischen ist zu dieser Truppe auch noch Arnd Peiffer dazugestoßen, der durch seine Art mein Herz erobert hat und außerdem bei der DM in Oberhof so nett mit uns geredet hat.  Bei DM und SoBi-WM war ich nun ja schonmal dabei, jetzt hoffe ich, dass ich es irgendwann mal schaffe, bei einem Weltcup dabei zu sein. Mal sehen, was sich da ergibt. Ein klasse Erlebnis wäre es auf jeden Fall. 
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YMCA!! 
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Arigato
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« Antwort #6 am: 14.01.2012 um 20:04:44 » |
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Was mir bleibend in Erinnerung geblieben ist - Vancouver 2010.
Nach dem Rennen sagte Neuner am Sonntagabend (Ortszeit) im Deutschen Haus in Whistler: „Für mich sind die Olympischen Spiele heute beendet. Ich werde die Staffel nicht laufen. Es war meine Entscheidung, Bundestrainer Uwe Müssiggang hat es mir überlassen. Ich habe gemerkt, dass ich vom Kopf her doch ziemlich fertig bin. Jetzt hoffe ich, dass die anderen vier ein gutes Rennen machen und ihre Medaille holen“, erklärte die 23-Jährige. _________________________________________________________ Ich glaube das bis heute noch nicht das es ihre Entscheidung war.
Gruss Arigato
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Kiks
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« Antwort #7 am: 16.01.2012 um 08:14:13 » |
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Für mich ist es auch immer schwer, sich zu erinner, geholfen dabei hat mir immer, dass es jedes Jahr neue Laufanzüge gab  Die ganz hässlichen waren dannalle in den 90ern.  Die schon erwähnten legendären Staffeln in der immer wiederkehrenden Besetzung mit Fischer, Sendel, Groß und Luck, wie Flic schon sagte, da gabs so viele von. Mir ist da auch das Luck Abschiedsrennen noch im Kopf. Was sicher die Meisten hier im Kopf noch haben ist Uschi Disls eingeholt werden auf der Ziellinie, wo sie so nett schon winkt  Auch im Kopf hab ich noch die geteilte Medaille zwischen Sandrine Bailley und Martina Glagow/Beck. Wann war das nochmal 
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Et kütt wie et kütt; et is wie et is; und et hätt noch immer jot jejange
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Nusenberg
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« Antwort #8 am: 16.01.2012 um 08:22:30 » |
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Ein sicherlich nicht nur für mich bestürzender Augenblick war die Herrenstaffel bei der WM 2001 in Pokljuka, als Startläufer Marco Morgenstern einen Kreislaufkollaps erlitt und nur noch über die Strecke taumelte. Diese Situation werde ich wohl nie vergessen.
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Francis
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« Antwort #9 am: 16.01.2012 um 08:52:00 » |
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Ich habe da ein sehr positives Bild im Kopf. Andrea Henkel auf den Schultern von Uwe Müssiggang nach ihrem Olympiasieg 2002 in Soldier Hollow.
Die Staffel (s.o.) habe ich nicht gesehen, aber das war ganz sicher ein Bild, dass einem nicht aus dem Kopf geht.
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Wondi
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« Antwort #10 am: 16.01.2012 um 09:21:04 » |
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Ganz besonders im Kopf ist mir der Olympiasieg von Kati Wilhelm im dichten Schneetreiben von Turin 2006, als sie mit fast 1:15 Min. Vorsprung gewann - ebenso Ebs Schnellfeuereinlagen in der Staffel, die den Grundstein zum Olympiasieg legten.
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« Letzte Änderung: 16.01.2012 um 09:26:18 von Wondi »
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Markus
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« Antwort #11 am: 16.01.2012 um 09:35:00 » |
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Das erste Bild, was ich mit dem Biathlon in Verbindung bringe, stammt von der schneelosen WM 1989 in Feistritz. Ich kann mich erinnern, im TV Männer mit einem Gewehr auf dem Rücken gesehen zu haben, die auf einem Schneeband liefen, das durch grüne Wiesen und braune Äcker führte. Erstmals richtig verfolgt habe ich Biathlon dann beim Olympia 1992, wo mit vor allem die Siege von Antje Misersky und der deutschen Herrenstaffel mit Schlussläufer Fritz Fischer in Erinnerung geblieben sind. Dann habe ich den Sport einige Zeit lang nur am Rande verfolgt, was sich aber gegen Ende des Jahrtausends änderte, als plötzlich eine junge Sportlerin namens Andrea Henkel auftauchte, die mich damals vor allem wegen ihrer Schnellfeuereinlagen mit dem Suhler Unterlader faszinierte. Ein absoluter Traum war dann natürlich ihr überraschender Olympiasieg in Salt Lake City, den ich schon deswegen nicht vergessen werde, weil ich ihn während eines Bereitschaftsdienstes bei der Bundeswehr im TV verfolgt habe. Mit Andreas Form ging in den Folgejahren dann, warum auch immer, auch meine Begeisterung für Biathlon in den Keller. So habe ich ihren WM-Sieg in Antholz 2005 nur als Randnotiz in den Nachrichten wahrgenommen, Rennen habe ich zu dieser Zeit nur noch sporadisch geschaut. Ab 2007 ging es wieder aufwärts, als mich zeitweilig eine junge Dame von der Schwäbischen Alp in ihren Bann zog. Kurz darauf fand ich dann dieses liebenswerte Forum, und seit dem bin ich hier. 
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Wondi
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« Antwort #12 am: 16.01.2012 um 09:39:51 » |
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WM-Sieg in Antholz 2005
Ich denke du meinst Hochfilzen 2005  Das war da, wo Uschi Disl endlich Weltmeisterin in einer Einzeldisplin wurde - gleich zweimal - und dann meinte "Now can come what want" (was mir übrigens auch noch gut in Erinnerung ist) 
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Markus
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« Antwort #13 am: 16.01.2012 um 09:40:55 » |
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Ja, natürlich. Da siehst du mal, wie wenig ich den Sport zu der Zeit verfolgt habe. 
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LeaMalin
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« Antwort #14 am: 16.01.2012 um 12:31:12 » |
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Ich denke, dass ich Bithlon schon seit Mitte der 90er schaue. Ich kann mich hauptsächlich erinnern, dass mein Vater immer mit Stopuhr vorm Fernseher sah und die Schießzeiten mitgestoppt hat, denn damals war die Grafik noch nicht sehr aussagekräftig wie heute. Und die gepunkteten Anzüge sind mir noch in Erinnerung. Mein erstes Biathlon-Live-Event war in Oberhof am Tag nach dem Sturz von R. Poiree, weil wir damals das Magazin gefunden hatten. Aber ich weiß nicht mehr welches Jahr es war, aber es müsste ein Samstag gewesen sein. Mir ist bis auf das Magazin nur noch die kalte Zugfahrt in Erinnerung. Danach waren wir regelmäßig bis 2005 in Oberhof. An das sympatische Lächeln kann ich mich auch noch gut erinnern, als wir ihm 1 Jahr später das Magazin zur Unterschrift vorlegten und er es wieder erkannte. Hatte er dann stolz in der franz. Mannschaft gezeigt. Damals kam man halt noch gut im Festzelt an die Sportler ran. Ich weiß nicht mehr, wann Andrea und Martina mit ihrer Glanzzeit begonnen haben, aber die Stimmung war damals so geil, als man über die 2 Neuen sprach. Lang ist es her. Ernsthafte Erinnerungen habe ich an Nagano 1998. Wo ich mich noch tierisch geärgert habe, wo die Staffel abgebrochen wurde und die Deutschen so gut lagen, da ich extra mir um 5 Uhr den Wecker gestellt habe. Herrlich war auch die Zeit, als S. Fischer, F. Luck & P. Sendel immer zu dem einen Sommerbiathlonwettkampf nach Mackensen kamen und jeder mit ihnen quatschen konnte. Dort sind immer 2 Personen gleichzeitig gestartet und 1x ist einer aus meinem Verein mit S. Fischer gemeinsam gestartet und S. Fischer hat sich damals im Ziel sogar bei dem anderen erkundigt, wie sein Wettkampf war, obwohl er Minuten später ins Ziel kam.
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