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Autor Thema: Biathlon - Philosophische Diskussion  (Gelesen 42052 mal)
0 Mitgliedern und 3 Gäste betrachten dieses Thema.
Andre
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« Antwort #465 am: 01.02.2012 um 17:26:19 »

Andi Birnbacher über das Thema Mentaltraining(wusste gar nicht das er auch einen Mentaltrainer hat)

Immer größere Bedeutung hat im Biathlon auch das Mentaltraining. Magdalena Neuner, Sie und jetzt auch Miriam Gössner machen sich dies zunutze. Warum ist Mentaltraining nicht von Anfang an fester Bestandteil des Biathlon-Trainings?

Das Mentaltraining halte ich, wie die oben gezeigten Beispiele eindrucksvoll beweisen für ein wirklich sinnvolles Ergänzungstraining. Ich glaube das viele noch Abstand nehmen, weil sie das Ganze nach wie vor für "Hokus-Pokus" halten. Ich bin überzeugt das Mentaltraining wird generell noch völlig unterschätzt im Profisportbereich.
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Jensi
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« Antwort #466 am: 01.02.2012 um 20:29:32 »

Davon abgesehen wäre der Reisestress für den Mentalcoach ja auch ziemlich extrem......Montags in Mittenwald, Dienstag in Altenberg, Mittwoch in Ruhpolding usw....

An Stützpunkten wo es gewünscht ist könnte der DSV ja einen Mentaltrainer anbieten. Das ist ja auch nicht so ein extremer Kostenfaktor, weil die jeweiligen Personen ja nicht permanent zur Verfügung stehen müssen. Aber allein das Angebot und ein Ansprechpartner vor Ort werden schon viele Sportler dazu bringen, mal einen Mentaltrainer auszuprobieren und das als normaler ansehen als es vielleicht im Moment der Fall ist. Und wem es gefällt der macht es dann immer, mit hoffentlich positiven Effekten, und die anderen nicht.
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« Antwort #467 am: 01.02.2012 um 21:07:47 »

An Stützpunkten wo es gewünscht ist könnte der DSV ja einen Mentaltrainer anbieten. Das ist ja auch nicht so ein extremer Kostenfaktor, weil die jeweiligen Personen ja nicht permanent zur Verfügung stehen müssen.

Ja, könnte man sicher, aber was wir nicht als extremen Kostenfaktor sehen kann bei den entscheidenden Personen im DSV schon wieder anders angesehen werden......dort ist ja ein Transfer zu einem WC Ort zum Ende der Saison für einen Nachrücker schon "zu teuer und aufwendig"!
Gut, der Coach muss ja nicht zwangsläufig vor Ort sein, siehe bei Lena, da werden die Sitzungen dann halt übers Internet oder telefonisch gemacht!
Davon abgesehen würde sich sowas auf alle Fälle auf Dauer rechnen wenn dadurch die Sportler bessere Ergebnisse erzielen könnten, genauso wie bei einem Schießtrainer......aber vieleicht liegt das Problem da auch nicht auf der finanziellen Seite, sondern daran das der DSV und die bestehende Trainerschaft keine weiteren "Experten" neben sich dulden wollen, die ihnen dann vieleicht auch noch Ratschläge geben würden! Wink
Ich persönlich schätze die "entscheidenden" Leute beim DSV schon als etwas beratungsresident und rückständig ein, so nach dem Motto.....es hat ja auch früher gut geklappt warum sollten wir da jetzt was ändern!! Wink
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Manziel
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« Antwort #468 am: 03.03.2012 um 10:56:19 »

Weil das nicht nur den Frauen-Sprint betrifft...
Eigentlich wirklich bescheuert, dass Russland/Deutschland normalerweise mit 4 Startern nur dürfen und dann so exoten wie Lucy Glannville, die im IBU-Cup schon verdammt langsam ist, starten dürfen..

Wenn es anders wäre, bräuchte man das Ding nicht Weltmeisterschaft nennen sondern könnte auch einen normalen Weltcup laufen.
Definitiv nein. Eine Weltmeisterschaft sollte die besten Athleten aufbieten die es gibt und unter den besten gleiche Chancen bieten. Dass man aber die normale Startplatzregelung außer Kraft setzt und gute Athleten rausnimmt weil nur 4 pro Nation starten dürfen während gleichenzeitig Biathlon-Größen wie die Briten mit 4 Athleten starten dürfen...das geht völlig gegen dieses Ziel. Nationenvielfalt ist ja schön und gut, aber es sollten alle Teilnehmer halbwegs konkurrenzfähig sein.
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