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Autor Thema: Doping im Sport  (Gelesen 139798 mal)
0 Mitgliedern und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Oliver
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« am: 16.05.2007 um 22:29:16 »

So.... da das ein Thema der letzten Tage war ...Ich habe extra nicht geschrieben "Doping im Biathlon", denn die Mehrzahl der Beiträge im alten Forum handelten ja vom Sport allgemein.

Ich habe nochmal den letzten Beitrag des alten Forums kopiert (war meiner, ähem..)

Zitat aus altem Forum:

Original von der behörnte:

... liegt die Temperatur über -5 Grad, besteht nur geringe Wahrscheinlichkeit dafür, das ein belastungsinduzierter Asthmananfall ausgelöst wird.



Antwort von mir:
Dieser Satz sagt doch schon einiges aus (bezügl. der angesprochenen Radfahrer, die ja nun nicht gerade im tiefsten Winter die Tour de France bestreiten...)

Es wird ja gedazu so getan, als ob "Belastungsasthma" eine Berufskrankheit der Radfahrer wäre, die normalerweise gar nicht aufteten dürfte (dem oberen Zitat nach zu urteilen).

Sicherlich hat jeder Sportler (ob Leistungssportler oder Hobbysportler) bei Überschreiten einer bestimmten "normalen" Leistung Probleme beim Atmen. Selbiges ist aber das Natürlichste der Welt. Das hat auch eine Oma beim Treppensteigen. Die Frage ist nur.. ist es normal oder unnormal und muß daher mit chemischen Mitteln alibimäßig "bekämpft" werden (mit all' den feinen Mittelchen, die dann da noch drinne sind :d_zwinker: )!?!

Zitat Ende.

So, ich hoffe nun kann die Diskussion weiter gehen.
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« Antwort #1 am: 22.05.2007 um 13:24:05 »

also wenn ich meine meinung mal sagen darf, dann würde ich sagen, dass Doping einfach nur scheiße ist und den richtigen Athleten die Show nimmt.
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der behörnte
Gast

« Antwort #2 am: 22.05.2007 um 14:17:47 »

Na gut da machen wir weiter!

also unter - 5 Grad ist wirklich schlimm aber genauso ist es bei über 30 Grad. Für mich wär das beste Sportwetter um die 10 Grad und schöne feucht Luft und das am besten am Meer bei salzhaltiger Luft.

um zum thema schlecht luft bekommen: bei mir ist es so wenn ich mal über meine Lesitungsgrenze komme (versu´chs aber immer zu vermeiden) dies aber länger passiert dan ist das wie ein richtig ´perverser Krampf der mich am Athmen hindert. Und wer schon mal nen wadenkrampf hatte weiß wie bescheiden das ist.

Aber wie gesagt das tritt nur ein ab einer gewissen hohen pulsbelastung. ich bin z. B schon ohne Probleme nen Halbmarathon gelaufen, jedoch war mein Puls nie höher als 150, und da geht es relativ gut und in dem Bereich bin ich genauso Leistungsfähig wie jeder durchschnitsdeutsche wenns aber länger über 160 geht gehts drastisch bergab.
« Letzte Änderung: 22.05.2007 um 14:21:46 von der behörnte » Gespeichert
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« Antwort #3 am: 22.05.2007 um 14:55:21 »

Puhh, Jungs, ihr geht aber ins Detail! 
Da wird einem ja vom Lesen schon schwindelig.

Jetzt aber mal wieder kurz zu den aktuellen Dopingvorwürfen im Radsport (sorry, aber dafür kann ich nichts).
Was haltet ihr von der Aussage die Bert Dietz da gestern beim Beckmann von sich gegeben hat? Ich selbst habe
sie nicht gesehen, aber es wird ja im Radio schon hitzigst diskutiert und auch die Medien sind gut dabei.
Wenn das wirklich war ist, finde ich das ja unglaublich, dass ich dann doch so langsam jeglichen Glauben an die
sportliche Menschheit verliere. Was ich echt bedauerlich finde. Ich will eigentlich immer noch gerne glauben, dass
das kleine, dumme, arme Würstchen sind, die sich erhoffen, mit Doping weiter nach vorne zu kommen!!!

Da kann mir doch auch keiner mehr von den Großkopferten erzählen, dass sie von nix wußten. Da pumpt jetzt die
Telekom (nennen wir das Kind doch mal beim Namen) Millionen rein (Scheiß Service - jetzt wissen wir warum) und
wollen von nichts gewußt haben? Wenn das schon lange so praktiziert wird verstehe ich nicht, dass die sich nicht
ganz schnell von ihrem Rennstall (ob Telekom oder jetzt T-Mobile) trennen und in den Kinder- und Schülersport
invenstieren.
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« Antwort #4 am: 22.05.2007 um 15:06:31 »

Ich habe das bis jetzt auch noch nicht so ganz mitbekommen, aber eigentlich hat Dietz doch nur die Aussagen des Masseurs, die dieser gerade in seinem Buch veröffentlicht hat, bestätigt, oder?
Vorher wurde der Masseur ja einfach als Spinner abgetan, aber das fällt jetzt schon etwas schwerer, und Ärzten würde ich sowieso so ziemlich alles zutrauen.
Dass die Verantwortlichen bei der Telekom davon gewusst haben, bezweifle ich allerdings. Die geben ja schließlich nur das Geld, und lassen das Team dann machen, das ist ja auch kein Bestandteil des Konzerns gewesen, sondern eine eigene Rechtsperson. Das finanzielle Engagement finde ich schon lange fragwürdig, schließlich reden die bei der Telekom immer davon, einen sauberen Sport fördern zu wollen, wieso suchen sie sich dazu ausgerechnet den Radsport aus? Heute hat aber so ein Marketing-Mensch im Radio gesagt, man sei ja schon so lange engagiert, und könne den Radsport nicht im Regen stehen lassen.... Na dann Prost Mahlzeit, das sollten sie vielleicht auch mal bei ihren Kunden und Mitarbeitern so machen Roll Eyes.
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« Antwort #5 am: 22.05.2007 um 15:17:54 »

Ich bin ja mal gespannt, was das jetzt noch für eine Welle nach sich zieht. Da werden die oberen Fritzen von der Telekom sich sicherlich auch mal zu Worte melden dürfen / müssen / können / sollen....

Naja, den Radsport nicht im Regen stehen lassen....
Nett ausgedrückt, aber wenn ein Bert Dietz sagt, dass wenn man das EPO nicht genommen hätte, dann wäre jedem Fahrer klar gewesen, dass bei keiner Leistungssteigerung am Saisonende der Vertrag nicht verlängt wird, dann lassen die doch die Sportler schon ganz ordentlich im Regen stehen. Das ist doch eine durch die Blume gesagte Erpressung, oder irre ich mich?

Man könnte sich jetzt aber vielleicht noch einigermaßen elegant aus der Affäre ziehen, auch wenn ich finde, man sollte rauskriegen, ob die Konzerne nicht doch davon wissen. Irgendwie müssen die ja auch Rechenschaft ablegen, was mit den Geldern, die sie vom Mutterkonzern erhalten haben, gemacht haben.... eigentlich.....

... aber vielleicht sind auch Wirtschaftsprüfer und interne Revisoren bestechlich ..... auszuschließen ist da ja mal gar nichts mehr
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« Antwort #6 am: 22.05.2007 um 15:23:34 »

Die Telekom hat das Team-Telekom nur gesponsort, das gehörte nicht zum Konzern, da haben interne Revisoren nichts mit zu tun.
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« Antwort #7 am: 22.05.2007 um 15:37:16 »

Die Telekom hat das Team-Telekom nur gesponsort, das gehörte nicht zum Konzern, da haben interne Revisoren nichts mit zu tun.

Sicher? Glaube mich vage zu erinnern, dass es ein Telekom-Mann war, der den Rauswurf von Jan Ulrich verkündet hat, kein Team-Telekom Mann. Würde mich sehr wundern, wenn man an die Vergabe der Gelder nicht auch Bedingungen geknüpft und sich nicht in Personalentscheidungen eingemischt hätte.

cu,

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« Antwort #8 am: 22.05.2007 um 15:48:39 »

Nun, der Hauptsponsor hat ziemlich Druck gemacht, auch als vor 97 keine Erfolge da waren, aber ich glaube kaum, dass es die Telekom interessiert hat, wie die Erfolge im Detail zustande gekommen sind. Die haben gesagt: "Wenn ihr Erfolg habt, gibt es Geld.", und dann hat keiner gefragt, was genau mit dem Geld gemacht wurde, denn wenn die Erfolge und positive Schlagzeilen da sind, ist das für die Telekom gut angelegtes Geld gewesen, was auch immer genau damit gemacht wurde. Wieso sollte sich das Management, das von Radsport keine Ahnung hat, in die sportlichen Details einmischen, wenn alles gut läuft? Sie könnten doch höchstens etwas kaputt machen.
Im Übrigen war die Telekom nicht der einzige Sponsor, sondern z.B. auch die ARD, hat es die interessiert, was mit ihrem Geld gemacht wurde?
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« Antwort #9 am: 23.05.2007 um 14:14:11 »

die ARD war auch sponsor! na upsala, davon hat der gute herr beckmann ja garnichts gesagt!
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« Antwort #10 am: 23.05.2007 um 15:34:00 »

... also im Grunde wurde von Dietz doch nur das ausgesprochen, was schon die Mehrheit über die Fahradgilde im Leistungssport wußte (jedenfalls wissen sollte).

Das da ein Rädchen in's andere greift ist doch auch klar. Es gab zwischen den einzelnen Bereichen (also Sportler, Team, Teamleitung, Sponsor, Ärzte, Verband usw.) sicherlich keine großen Absprachen. Das brauchte man vielleicht auch gar nicht, weil letztendlich alle an einem Strang gezogen und ein Ziel verfolgt haben. Man hat eben bewußt nicht rechts und nicht links geschaut auf das, was der andere tut in dieser Hinsicht. So braucht man sich nicht vorwerfen zu lassen "man hätte doch sehen müssen, das...". Sondern man hat eher die Augen zugemacht bei dem Thema und gar nicht erst genauer hingeschaut.

Und unser medienwirksam entrüsteter Radl-Präsident... isser nicht süß.. verlangt jetzt (erst) lückenlose Aufklärung ohne Schonung von Personen. Das Thema Doping speziell im Profi-Radsport war bisher bei ihm mental nicht abrufbar oder was ?
Er sollte mal aufpassen, daß er nicht selber zurücktreten muß. Das glückliche für ihn...Scharpings Wissen kann der Staatsanwalt warscheinlich schlecht beweisen. Ich bin nämlich davon überzeugt, daß auch ein Scharping fleißig weggeschaut hat. Der Rad-Fisch im Profibereich stinkt vom Kopf her...
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« Antwort #11 am: 23.05.2007 um 18:08:16 »

Ach, um nochmal auf das "staatlich systematische Doping" zurückzukommen: Die Mediziner sind bei der Uni-Klinik Freiburg und bei öffentlichen Forschungseinrichtungen angestellt, werden also von der Allgemeinheit bezahlt, und nicht von der russischen Wink.
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« Antwort #12 am: 23.05.2007 um 20:03:33 »

Ach, um nochmal auf das "staatlich systematische Doping" zurückzukommen: Die Mediziner sind bei der Uni-Klinik Freiburg und bei öffentlichen Forschungseinrichtungen angestellt, werden also von der Allgemeinheit bezahlt, und nicht von der russischen Wink.

Immer wieder schön zu hören oder zu lesen, für wen ich täglich arbeiten gehe!

@ Oli: Radel-Rudi ist ja persönlich fast beleidigt, dass die Telekom da so mit reingezogen wurde - war er doch immer Seite an Seite damals mit Jan Ulrich.
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« Antwort #13 am: 24.05.2007 um 00:49:37 »

@ Oli: Radel-Rudi ist ja persönlich fast beleidigt, dass die Telekom da so mit reingezogen wurde - war er doch immer Seite an Seite damals mit Jan Ulrich.
So stands heute in der FNP  Grin

Jaja, die Politiker sonnen sich gerne im Schein der Erfolgreichen. Nur blöde, wenn die eines Tages Schatten auf einen werfen ... dann heißt es große Augen und dicke Backen machen, sowie entrüstet und entsetzt sein.  Wink
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« Antwort #14 am: 24.05.2007 um 12:26:41 »

http://sport.msn.de/msn/generated/article/radsport/2007/05/24/6517300000.html  Shocked Cry Undecided
Der Sprintstar habe es jedoch bei diesem einmaligen Versuch gelassen, da er mit den Nebenwirkungen nicht klar kam.
Und wenns geklappt hätte: Ein dreifaches Hoch aufs Doping, oder was??   Roll Eyes

Das schockt mich als alten Zabel-Fan zutiefst!

Dieser Sport ist das letzte! Gibts denn gar keinen mehr, der nicht gedopt hat? Man!  Undecided
Das wars dann wohl für den Telekom-Rennstall! Den Image-Schaden können die nie wieder reparieren!  Daumen runter
« Letzte Änderung: 24.05.2007 um 12:31:03 von Madel » Gespeichert


Nach 5 Jahren Teamtipp sollte sich Carl aufmachen, Geschichte zu schreiben! - ICH HABE IMMER AN DICH GEGLAUBT!!!
2.12.2011 + 8.12.2011 + 3.3.2012 + 4.3.2012
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