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Autor Thema: Doping im Biathlon  (Gelesen 153211 mal)
0 Mitgliedern und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Burton
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« am: 02.02.2009 um 23:07:13 »


Hab ich grad gefunden.
Es geht dabei um 2 Damen und einen Herren (nicht namentlich genannt) des russischen Teams die positiv auf EPO getestet sein sollen.

http://www.handelsblatt.com/journal/sonstiges/russischem-biathlon-droht-dopingskandal;2139609
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Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!
Burton
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« Antwort #1 am: 02.02.2009 um 23:08:17 »

sorry... hab ich jetzt erst gesehen, dass das schon im anderen Thread steht :-(
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Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!
Einar
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« Antwort #2 am: 02.02.2009 um 23:28:57 »

Es geht dabei um 2 Damen und einen Herren (nicht namentlich genannt) des russischen Teams die positiv auf EPO getestet sein sollen.

Wenn was ist, dann sollten auch Namen genannt werden. Es gab vor der Saison angeblich auch fünf namentlich nicht bekannte Langläufer, die überaus auffällig waren. Und daraus ist nichts geworden. Also, entweder ganz oder gar nicht!

Ich warte jedenfalls auf die offizielle Bestätigung.
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Webbi
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« Antwort #3 am: 02.02.2009 um 23:30:30 »

Es geht dabei um 2 Damen und einen Herren (nicht namentlich genannt) des russischen Teams die positiv auf EPO getestet sein sollen.

Wenn was ist, dann sollten auch Namen genannt werden. Es gab vor der Saison angeblich auch fünf namentlich nicht bekannte Langläufer, die überaus auffällig waren. Und daraus ist nichts geworden. Also, entweder ganz oder gar nicht!

Ich warte jedenfalls auf die offizielle Bestätigung.

Die IBU geht dabei immer gleich vor: ERST wird der nationale Verband informiert, dann der Rest der Welt. Dass die Russen mal wieder undichte Stellen haben wo halt rauskommt DASS Leute überführt wurden, ist nichts neues. Rein nach Protokoll werden die Namen aber erst später offiziell bekanntgegeben
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Einar
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« Antwort #4 am: 02.02.2009 um 23:41:07 »

Dennoch bleibt die Tatsache, dass aus den Langläufern nichts geworden ist... Wink

Und man darf festhalten, dass die Russen das nicht dichthalten können. Da ist die Presse genauso erbarmungslos wie im Westen... Wink

Man kann eh nichts daran ändern! Sad
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Einar
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« Antwort #5 am: 03.02.2009 um 01:21:16 »

Thema 1:
Laut ZDF-Videotext (ich interpretiere es einfach mal so) war die Dopinprobe von Tcherezov nach der Schutzsperre in Oberhof negativ, also wurde nichts gefunden!

Thema 2:
Drei finnischen Langläufern wurde der Start bei den Junioren-Weltmeisterschaften der Langläufer versagt. Alle zu hohe Blutwerte, also Schutzsperre - kein Doping! Aber bei drei Leuten gleichzeitig ist das auffällig.
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Wondi
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« Antwort #6 am: 03.02.2009 um 08:28:21 »

Bei den Herren kann ich keinen verdächtigen, denn die sind ja in Östersund hinterhergelaufen. Bei den Damen war Sveta die bei weitem schnellste Russin, die anderen liefen auch um einiges hinterher. Huh?
Was hat EPO denn dann gebracht? Nichts.
Ich glaube es wird die nächste lebenslange Sperre geben.

Lebenslang sicher nicht, für "Ersttäter" gibts nur eine zweijährige Sperre. Tolle Nachrichten am frühen Morgen, bin echt begeistert wenn ich morgens aufstehe und sowas lesen muss. Wenn es stimmt, dass die Dopingprobe nach den Einzeln in Östersund genommen wurden, heißt es ja tatsächlich, dass sich ALLE Ergebnisse und Cup-Wertungen dieser Saison ändern und korrigiert werden müssen. Ich kann es wirklich nicht verstehen, wie gerade die Russen/innen so blöd sein können, wo sie gerade eine Dopingsünderin wieder im Team haben.

Ich bin wirklich gespannt, wer die Drei sind. Und hoffentlich zieht sich das jetzt nicht ewig hin und die betreffenden Athleten werden noch vor der WM aus dem Verkehr gezogen.
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cosa
Gast

« Antwort #7 am: 03.02.2009 um 08:39:05 »

Lebenslang sicher nicht, für "Ersttäter" gibts nur eine zweijährige Sperre.

ich denke, Lipfit spielt auf Medvedtseva an Wink
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Rusch
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« Antwort #8 am: 03.02.2009 um 08:44:12 »

Oh Mann, ich hatte ja den Russen die selbe Unschuldsvermutung zugestanden wie unseren Deutschen Sportlern. Tatsächlich finde ich es in der Tat überraschend, dass einer von den Männern dabei sein sollte, denn die waren ja läuferisch nicht so gut unterwegs. Da wäre das Doping ja fast Kontraproduktiv gewesen.

Na, ich denke, die werden das Ganze noch vor der WM abschließen, zum einen um den Generalverdacht von all russischen Startern zu nehmen und zum anderen um eine nachträgliche Änderung der Ergebnisse und einem mögliche Neuverteilung der Medallien zu vermeiden. Und falls nicht könnten wir vor der WM eine Änderung des WM aufgebots erleben, was deutliche Rückschlüsse auf die Doping Sünder geben wird. Letzten Ende geht ja keiner davon aus, dass die B-Probe negativ sein wird, das wäre schon sehr ungewöhnlich.
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Wondi
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« Antwort #9 am: 03.02.2009 um 08:47:04 »

Auf www.biathlonworld.com steht mittlerweile auch eine Pressemitteilung (IBU Press Release) - bisher aber nur in Englisch. Ich denke mal, es geht um die weitere Vorgehensweise.
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MarieK
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« Antwort #10 am: 03.02.2009 um 08:57:06 »

Oh Mann, ich hatte ja den Russen die selbe Unschuldsvermutung zugestanden wie unseren Deutschen Sportlern. Tatsächlich finde ich es in der Tat überraschend, dass einer von den Männern dabei sein sollte, denn die waren ja läuferisch nicht so gut unterwegs. Da wäre das Doping ja fast Kontraproduktiv gewesen.

Oh, man, man, man, man... ich bin irgendwie geschockt!  Shocked Da muss ich schon zugeben, dass die hier im Forum, die die Russen immer verdächtigt haben, wohl irgendwie richtig lagen.  Embarrassed Sehr schade, für das ganze Land.

Und nun mal zum Vorgehen der IBU. Wieso dauert das denn so lange? Östersund ist nunmehr ein ganzes Jahr her. Da fühlt man sich als Zuschauer doch irgendwie verklapst, wenn man dann Siege der selben Personen anschauen soll.
Zu den Männern... immerhin hat Tschudov, den Sprint gewonnen. Irgendwie denke ich jetzt sowieso, dass das ganze Team da drin hängt. Das kennt man ja aus dem Radsport, wie schwer es einzelne hatten, die nicht bei diesem Mannschaftsdoping mitmachen wollten.
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Wondi
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« Antwort #11 am: 03.02.2009 um 08:59:56 »

Und nun mal zum Vorgehen der IBU. Wieso dauert das denn so lange? Östersund ist nunmehr ein ganzes Jahr her.

Nee nee, es geht um den Dezember-Weltcup 2008, nicht um die WM!!  Wink
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MarieK
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« Antwort #12 am: 03.02.2009 um 09:07:02 »

Und nun mal zum Vorgehen der IBU. Wieso dauert das denn so lange? Östersund ist nunmehr ein ganzes Jahr her.

Nee nee, es geht um den Dezember-Weltcup 2008, nicht um die WM!!  Wink

Ach so... dachte ich hätte in dem allsport-Bericht was von WM gelesen. Aber danke... auch wenn es das ganze nicht besser macht.

WILL JETZT DIE NAMEN WISSEN -LOS!!!  Evil
« Letzte Änderung: 03.02.2009 um 09:09:24 von MarieK » Gespeichert
Madel
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« Antwort #13 am: 03.02.2009 um 09:12:55 »

Es ist 7:50Uhr! Ich drehe mich ein letztes Mal im Bett von links nach rechts und bereite mich mental auf das Aufstehen vor, da klingelt das Handy! Die "Offizielle Mäeutische Agitation", kurz OMA ruft bei mir an! "Dopingskandal bei den Russen! Es kam schon um 5Uhr und um 8Uhr kommt es wieder?" Antwort der Angerufenen: "HÄH?! Oma? Hallo?" OMA: "Ach, du bist noch im Bett? Dopingskandal! Ruf zurück!" Und zack, es wart aufgelegt!

So habe ich von dieser ganzen Sache erfahren! Ich tippe bei den Frauen und Männer eher auf welche, die einen persönlichen Sprung zwischen Vorbereitung und Östersund gemacht haben! Es muss in meinen Augen nicht unbedingt die führende Russin sein, sondern eine die einen großen Leistungssprung vorzuweisen hatte! Da ich aber die Trainingszahlen nicht kenne, wäre jede Verdächtigung meinerseits Humbug! Also die Frage ist, wer hat einen plötzlichen Leistungssprung von VOR Östersund bis Östersund gemacht?  Huh?
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Nach 5 Jahren Teamtipp sollte sich Carl aufmachen, Geschichte zu schreiben! - ICH HABE IMMER AN DICH GEGLAUBT!!!
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« Antwort #14 am: 03.02.2009 um 09:37:39 »

Ich sehe sowas ja immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Einerseits ist es gut, das Dopingkontrollen anscheinend doch nicht total unnütz sind und wenigstens ein paar schwarze Schafe aus dem Verkehr gezogen werden, andererseits wird halt das Image dieser Sportart stark beschädigt, was man ja auch eindrucksvoll beim Radsport beobachten kann. Ein Tod scheint man scheinbar sterben zu müssen. Aber so lange aktive Dopingbekämpfung von den Medien und der Öffentlichkeit eher sanktioniert statt honoriert wird, braucht man sich über (bestenfalls) zurückhaltenden Einsatz der Sportverbände in dieser Richtung nicht zu wundern.
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