V ist englische Transkription und W die deutsche. Aber wir haben hier im Forum bisher durchgängig die englische, die die IBU auch verwendet. Finde ich auch besser.
Durchgängig? Also, ich bemühe mich z.B. immer, die Russen ordentlich auf deutsch zu transkribieren. Weil ich es albern finde, in einem deutschsprachigen Text die englische Transkription zu benutzen. In einigen Fällen führt das nämlich geradezu zwangsläufig zu einer falschen Aussprache. Bei Domracheva z.B. hab ich anfangs das ch immer wie in „Bach“ ausgesprochen

. Wenn man stattdessen Domratschewa schreibt, ist alles klar.
Außerdem sehen Namen mit y mittendrin komisch aus. Oder solche Unästheten wie ts statt z (Sleptsova ↔ Slepzowa) oder Z am Wortanfang, das als S ausgesprochen wird (Zaitseva ↔ Saizewa) *schüttel*

Deswegen werde ich jedenfalls immer Jewgeni Ustjugow schreiben. Naja, aber jedem das seine, den meisten sind die englischen Namen eben vertrauter.
Ich errinerre mich immer auf Geschichte mit Neupokoewa, die von kommentatoren immer als N[oy]pokoewa genannt wurde

Es gibt das zweites Problem, wenn man die Name auch so schreibt, dass es auf Deutsch phonetisch richtig klingt, lesen viele dass falsch, weil sie sehen, dass es nicht um deutsche Name geht. Meine Name (mit "ei", also nach deutschen regeln als [ay] zu lesen) liest man sehr oft falsch(mit [ey])

Und dazu haben viele Probleme mit Lesen von Zischlauten(tsch oder sch), hier finde ich englische Transliteration(ch oder sh) besser.
Hauptsache ist finde ich eine System zu benutzen(egal welche) und nicht mehrere in einem Wort