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Markus
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« am: 01.03.2010 um 00:01:27 » |
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An diesem Sonntag fanden die letzten Testfahrten vor Beginn der neuen Formel 1 Saison statt. Die letzte Bestzeit vor dem Ernstfall setzte Lewis Hamilton im McLaren. Doch ist das aussagekräftig? Mit wem kann man beim Saisonstart in 14 Tagen in Bahrain rechnen und mit wem eher nicht? Und was hat sich im Vergleich zum letzten Jahr geändert?
In den verbleibenden Tagen bis zum Saisonstart der Formel 1 will ich versuchen, euch Antworten auf diese Fragen zu liefern. In täglichen Beiträgen werde ich einen Blick auf die Regeländerungen werfen, die bisherige Performance der Teams analysieren und zu guter Letzt meine persönliche Einschätzung zur kommenden Saison abgeben.
Aber natürlich sind in diesem Thread auch Beiträge zu allen anderen Serien wie DTM, Indy Cars, MotoGP, WRC, etc. erwünscht. Keep Racing!
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« Letzte Änderung: 30.01.2011 um 19:08:44 von Markus »
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Manche Menschen müssen Anhänger einer »Siegermannschaft« sein. Sie sind psychisch einfach nicht gefestigt genug, um Verlierer zu unterstützen... Tim Parks: Eine Saison mit Verona
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Flic
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« Antwort #1 am: 01.03.2010 um 00:18:52 » |
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Krass in 14 Tagen gehts schon wieder los.  Hab mich bisher kaum damit beschäftigt, obwohl ich mich wieder auf die Saison freue wie schon seit fast 10 Jahren nicht mehr. Aber hier gibts ja anscheinend die heißesten Infos 
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Markus
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« Antwort #2 am: 01.03.2010 um 11:52:10 » |
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Teil 1 - Die RegelnDas einzig konstante ist die Veränderung - Auch in diesem Jahr wird die Formel 1 diesem Motto wieder gerecht, denn abermals haben die Regelhüter von der FIA an den Stellschrauben des Reglements gedreht. Hier die wichtigsten Änderungen im Überblick: Der Tankwart wird arbeitslosNachdem 16 Jahre lang Tankstopps zum gewohnten Bild eines Formel 1 Rennens gehörten, wurden die Zapfsäulen nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi 2009 eingemottet. Auftanken während des Rennens ist ab sofort verboten, die Autos müssen den Sprit für die kompletten gut 300 km von Anfang an mitschleppen. Der Tankinhalt musste von 140 auf 230 Liter vergrößert werden, was dazu führte, dass die Autos des Jahrgangs 2010 um einige Zentimeter in die Länge wuchsen. Da auch das Mindestgewicht der (unbetankten) Fahrzeuge von 605 auf 620 kg anstieg, werden vor allem zu Beginn des Rennens Reifen und Bremsen wesentlich stärker belastet als bisher. Es wird also für die Fahrer darauf ankommen, gerade in der Startphase vorsichtig mit dem Material umzugehen. Durch den Wegfall des Auftankens werden die Boxenstopps naturgemäß viel schneller absolviert werden, mehr als 4 Sekunden sollten die Teams für den Reifenwechsel nicht benötigen. Mit dieser Regeländerung erhofft man sich mehr Action und Überholmanöver auf der Strecke, da die Möglichkeit des taktischen Überholens in der Boxengasse nun wegfällt. Schmalere Vorderreifen, weniger SätzeDie Breite der Vorderreifen sinkt von 270 auf 245 Millimeter. Dadurch wird die Haftung an der Vorderachse verringert, was die Fehleranfälligkeit vor allem beim Anbremsen und somit die Überholmöglichkeiten erhöhen soll. Darüber hinaus stehen den Fahrern pro Rennwochenende statt 14 nur noch elf Satz Trockenreifen zur Verfügung. Radabdeckungen der Felgen, die in den letzten Jahren an immer mehr Autos zu sehen waren, sind nun verboten. Nicht nur aus optischen Gründen eine sinnvolle Regelung, sondern wenn man an Alonsos Radverlust in Ungarn denkt auch im Sinne der Sicherheit absolut begrüßenswert. Qualifying - Der Schnellste steht auf PoleAm grundsätzlichen Ablauf des Qualifikationstrainings wird sich nichts ändern. Es wird wie gehabt in drei Abschnitte unterteilt sein. Nach Q1 und Q2 fallen die langsamsten acht (oder sieben, oder sechs - mehr dazu morgen) Fahrer heraus, so dass die besten zehn in Q3 die Pole herausfahren. War es bisher so, dass die Fahrer dort mit der gleichen Spritmenge antreten mussten, mit der sie auch das Rennen starten wollten, ist nun auf Grund des Nachtankverbots die Benzinmenge freigestellt. Es wird also zu einem Showdown mit fast leeren Tanks kommen, so dass nun endlich wieder der schnellste Fahrer auf der Pole steht, und nicht der mit der geringsten Spritmenge. Allerdings müssen die ersten zehn im Gegensatz zu den anderen das Rennen mit dem Reifensatz beginnen, mit dem sie Q3 beendet haben. Mehr Punkte für mehr FahrerGründlich auf den Kopf gestellt wurde für 2010 die Punkteverteilung. Ab sofort bekommen die ersten zehn (vorher acht) Fahrer WM-Punkte, die Punktzahl für den Sieger wurde von 10 auf 25 erhöht. Konkret sieht die Verteilung so aus: 25-18-15-12-10-8-6-4-2-1. Das einzige, was man mit dieser radikalen Änderung erreichen wird, ist die Tatsache, dass die "ewige Punktetabelle" der Formel 1 in Bälde nicht mehr aussagekräftig sein wird, da die besten Fahrer nun wesentlich mehr Punkte als jemals zuvor sammeln werden. Den Ausgang der WM wird man dadurch nicht beeinflussen, da die relative Punkteverteilung nur unwesentlich verändert wurde. Ein Sieg ist kaum mehr wert als bisher. Soweit der Überblick über die wichtigsten Regeländerungen. In Teil 2 meiner Vorschau werde ich mich morgen mit den Wackelkandidaten bei den neunen Formel 1 Teams beschäftigen.
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Markus
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« Antwort #3 am: 02.03.2010 um 10:19:10 » |
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Teil 2 - Die neuen Teams - Wer kommt, wer nicht?Durch eine Budgetobergrenze wollte der damalige FIA-Präsident Max Mosely neue Privatteams in die Formel 1 locken. Nachdem dieser Vorschlag im vergangenen Sommer beinahe zur Spaltung der Formel 1 geführt hatte, werden die Kosten nun zwar reduziert, aber nicht so schnell wie geplant. Dies bringt nun offenbar ausgerechnet die beiden Rennställe in Bedrängnis, die als erste auf den neuen Formel 1-Zug aufgesprungen sind. Ein anderer hingegen würde seine Autos gerne starten lassen, darf aber (noch) nicht. Wer wird in Bahrain auf dem Grid stehen, wer nicht? Campos Meta 1 - Rettung in letzter Sekunde?Das Team des ehemaligen spanischen Formel 1-Fahrers Adrian Campos schien eigentlich perfekt für den Einstieg in die Königsklasse gerüstet zu sein. In der Nachwuchsserie GP2 gehört man seit Jahren zur Spitzenklasse. Mit der italienischen Rennwagenschmiede Dallara holte man einen sehr erfahrenen Chasishersteller mit ins Boot. Frühzeitig wurde mit Bruno Senna, dem Neffen von Ayrton Senna, ein Fahrer verpflichtet, der nicht nur einen großen Namen, sondern auch einige Millionen an Sponsorengeld mitbringt. Doch im Herbst verdichteten sich die Anzeichen, dass es dennoch große Finanzprobleme gibt. Rechnungen bei Zulieferern wurden nicht beglichen, das Projekt kam ins Stocken, und schließlich drohte auch Dallara mit der Aufkündigung der Zusammenarbeit. Vergeblich suchte Adrian Campos nach Investoren, letztlich musste er sein Team an den bisherigen Teilhaber José Ramon Carabante verkaufen. Dieser installierte als neuen Teamchef einen alten Bekannten, den Deutsch-Rumänen Colin Colles, der vor Jahren schon Chef des Midland- bzw. Spyker F1-Teams war. Es bleibt abzuwarten, ob es ihm gelingen wird, in Bahrain zwei Autos an den Start zu bringen. Allein das wäre schon ein großer Erfolg. US F1 - Die Seifenblase ist geplatztAuch beim amerikanischen Team US F1 sah lange Zeit alles sehr vielversprechend aus. Der amerikanische Rennsportingenieur Ken Anderson und der ehemalige Williams Teammanager Peter Windsor hatte in den USA ein völlig neues Team aus dem Boden gestampft und gingen dynamisch ans Werk. Schon im Sommer des vergangenen Jahres präsentierte man stolz die neue Fabrik in Charlotte und zeigte am PC erste Entwurfszeichnungen des Autos. Doch je weiter das Jahr voran schritt, umso ruhiger wurde es um das "amerikanische Nationalteam". Es mehrten sich die Anzeichen, dass die Arbeit am Auto kaum voran ging, wichtige Schlüsselpositionen im Team blieben unbesetzt. Auch die Verpflichtung des ersten Piloten machte wenig Mut. Der Argentinier José-Maria Lopez war zwar einige Jahre in der GP2 aktiv, seine Hauptqualifikation dürften jedoch die geschätzten 15 Mio. US-Dollar Sponsorengeld gewesen sein. Nachdem Peter Windsor das Team zwischenzeitlich verlassen hatte, stellte der neue Investor Chad Hurley fest, dass die Probleme noch viel gravierender sind und das US F1-Team weit davon entfernt ist, ein einsatzfähiges Rennteam zu sein. Fest steht: In Bahrain wird man nicht am Start sein, Verhandlungen mit Campos und Stefan GP über eine Fussion sind geplatzt, ein späterer Einstieg in die Saison wurde von der FIA abgelehnt. Ich persönlich gehe nicht davon aus, dass wir jemals einen Wagen des US F1-Teams auf der Strecke sehen werden. Aktuelles Update: US F1 hat den Betrieb eingestellt. Stefan GP - Nachrücker mit StartschwierigkeitenAls Ersatz für US F1 gäbe es mit Stefan GP ein Team, das über zwei einsatzfähige Fahrzeuge samt Motoren verfügt, und mit Kazuki Nakajima sogar schon einen Piloten unter Vertrag hat. Der serbische Geschäftsmann Zoran Stefanovic hat das ehemalige Toyota-Team übernommen, die bereits in der Entwicklung befindlichen 2010er-Autos in Eigenregie fertiggestellt und wollte vor kurzem im portugiesischen Portimao zu Testfahrten ausrücken. Doch da hatte er die Rechnung ohne die FIA gemacht. Denn die schreibt Reifenlieferant Bridgestone vor, dass nur Teams mit einer offiziellen Formel 1-Lizenz mit Rennreifen ausgestattet werden dürfen. So musste Stefan GP unverrichteter Dinge die Heimreise nach Köln antreten, wo das Team weiterhin beheimatet ist. Es bleibt an dieser Stelle nur zu hoffen, dass sich die FIA eines besseren besinnt und der Mannschaft einen Start in Bahrain ermöglicht anstatt die beiden Plätze von US F1 einfach leer zu lassen. Denn sollte Stefan GP tatsächlich an der WM teilnehmen, ist auch die Rückkehr eines großen Fahrers sehr wahrscheinlich. Denn als zweiter Pilot ist niemand geringeres als Jacques Villeneuve im Gespräch! Doch nicht alle Neueinsteiger sind solche Wackelkandidaten. Virgin und Lotus testen drehen bereits eifrig ihre Testrunden. Morgen berichtet ich euch, wie sie sich dabei geschlagen haben und weshalb einer der Teamchefs am Ende des Jahres als Stewardess arbeiten muss. 
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« Letzte Änderung: 02.03.2010 um 19:32:01 von Markus »
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Markus
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« Antwort #4 am: 03.03.2010 um 10:46:05 » |
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Teil 3 - Die neuen Teams - Virgin vs. LotusNicht alle neuen Team hatten eine derart problematische Vorbereitung wie die gestern betrachteten Wackelkandidaten. Zwei Mannschaften haben pünktlich Anfang Februar Autos und zwei Fahrer präsentiert und den Testbetrieb aufgenommen. Für Aufsehen haben dabei beide auf ihre Art gesorgt: Eines setzt durch neue Technologien Maßstäbe, das andere brachte einen legendären Namen zurück in die Formel 1. Wunderdings sollten die Fans in der Premierensaison von beiden nicht erwarten, aber das Duell der Newcomer hat es dennoch in sich. Virign - Der Schritt in eine neue Ära des Rennwagenbaus Beim Firmennamen Virgin werden einige vielleicht hellhörig. Das kenne ich doch irgendwo her? Richtig, neben dem Formel 1-Team, das die Lizenz noch unter dem Namen Manor bekam, gibt es auch ein Musiklabel und eine Fluggesellschaft gleichen Namens. Und auch der Inhaber ist überall der gleiche, der britische Milliardär Richard Branson. Konstrukteur des Autos ist Nick Wirth, der in den 90er Jahren bereits mit seinem eigenen Team Simtek in der Formel 1 aktiv war. Bei der Entwicklung des Autos ging Wirth für die Formel 1 völlig neue Wege, denn es wurde komplett auf praktische Windkanaltests zur Überprüfung der Aerodynamik verzichtet. Diese wurden vollständig im Computer simuliert. Mit dieser CFD genannten Technik war Wirth bereits im Sportwagenbau sehr erfolgreich, nun will er damit auch in der Formel 1 ein neues Zeitalter einläuten. Zumindest optisch scheint die Taktik aufzugehen, meiner Meinung nach ist der Virgin eines der schönsten Autos des 2010er Jahrgangs. Als Piloten wurden der deutsche Timo Glock und die Brasilianer Lucas di Grassi verpflichtet. Nachdem beide 2007 als Gegner um den GP2-Titel gefahren sind, treffen sie sich nun als Teamkollegen wieder. Bis zum Saisonstart bleibt für das britische Team allerdings noch einiges zu tun, denn bei den Testfahrten blieb das Auto häufig mit technischen Problemen liegen. Vor allem Fehler in der Hydraulik sorgten immer wieder dafür, dass nur wenige Runden am Stück gedreht werden konnten. Bedingt dadurch fanden sich die Virgin-Piloten meist am Ende des Feldes wieder. Viel mehr dürfte auch in Bahrain nicht drin sein. Lotus - Alter Name, neues Team Beim Namen Lotus schnalzen Formel 1-Kenner mit der Zunge. In den 1960er bis 1980er Jahren gehörten die Autos des genialen Konstrukteurs Colin Chapman nicht nur zu den schönsten, sondern auch oft zu den schnellsten in der Formel 1. Mehrere Weltmeister wie Jim Clark, Jochen Rindt oder Mario Andretti waren auf Lotus unterwegs. Der Lotus des Jahrgangs 2010 hat allerdings außer dem Namen und der Lackierung im klassischen "British Racing Green" mit seinem berühmten Vorfahren nichts gemein. Das Team stammt aus Malaysia, Teamchef ist mit Tony Fernandes genau wie bei Virgin ebenfalls der Besitzer einer Fluggesellschaft, der malaysischen Air Asia. Auch hier ist der technische Direktor kein Unbekannter. Mike Gascoyne war vorher unter anderem für Force India, Toyota und Renault tätig. Bei den Piloten erblickt man mit dem Italiener Jarno Trulli und dem Finnen Heikki Kovalainen ebenfalls bekannte Gesichter. Bei den Testfahrten in Jerez und Barcelona konnte das neue Auto auf Anhieb durch seine Standfestigkeit überzeugen, bereits am ersten Tag konnte Testfahrer Fariuz Fauzy mehr als eine Renndistanz zurücklegen. Auch in den folgenden Tagen traten keine großen Probleme auf, so dass das Team für den Saisonstart gut gerüstet zu sein scheint. Die Rundenzeiten waren zwar etwas schneller als die von Virgin, mit gut vier Sekunden Rückstand auf die Spitze fahren beide Teams jedoch in ihrer eigene Liga - hinter allen anderen. Dennoch hat das Duell der Virgin vs. Lotus seinen Reiz. Denn die beiden Teambesitzer und Lebemänner Branson und Fernandes haben eine Wette laufen. Derjenige, dessen Team am Ende des Jahres in der WM-Wertung hinter dem anderen liegt, muss einen Tag in der Fluggesellschaft des anderen als Steward aushelfen. Man darf also gespannt sein, wer letztlich mit dem Trolley durch die Gänge laufen und Tomatensaft ausschenken muss. Ab morgen wende ich mich dann den altbekannten Teams zu und nehme Sauber, Renault und Toro Rosso unter die Lupe.
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Markus
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« Antwort #5 am: 04.03.2010 um 13:10:43 » |
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Teil 4 - Toro Rosso, Renault und SauberIm vierten Teil der Saisonvorschau kommen nun die Teams ins Spiel, die so oder so ähnlich schon im letzten Jahr aktiv waren. Unter welchen Voraussetzungen starten die Scuderia Toro Rosso, Renault und das BMW Sauber Team ins Formel 1-Jahr 2010? Was gibt es neues, was ist so geblieben und welche Chancen haben sie im diesjährigen Championat? Scuderia Toro Rosso - Der kleine Bruder wird selbständig Das Juniorteam des österreichischen Brauseherstellers wird in diesem Jahr langsam flügge. In den vergangenen Jahren hatte man die Autos immer nach den Plänen des großen Schwesterteams Red Bull Racing gebaut. Ein in Fachkreisen nicht unumstrittenes Vorgehen. Nicht zuletzt des lieben Friedens willen ist damit nun Schluss. Im letzten Jahr wurde im Hauptquartier im italienischen Faenza eine eigene Designabteilung aufgebaut, die das Auto des Jahrgangs 2010 entwickelt hat. Dabei scheint das Leitmotiv "Evolution statt Revolution" gewesen zu sein, denn das Fahrzeug sieht zumindest äußerlich lediglich wie eine Weiterentwicklung des letztjährigen Modells. Im Heck sorgt weiterhin ein Ferrarimotor für Vortrieb, und auch bei den Fahrern setzt man auf Konstanz. Wie schon 2009 werden der Schweizer Sébastien Buemi und der Spanier Jaime Alguersuari ins Lenkrad greifen. Bei den Testfahrten zeigte Toro Rosso kein einheitliches Bild. Während man bei trockener Piste meist im hinteren Mittelfeld lag, konnte man sich bei regnerischem Wetter ein paar Mal in die Spitze "mogeln", am 12. Februar war Jaime Alguersuari in Jerez sogar Tagesschnellster. Ich persönlich gehe jedoch davon aus, dass sich die Toro Rosso nur im Optimalfall in den Top 10 schieben können und sonst im gesicherten Mittelfeld ihre Runden drehen werden. Bei schwierigem Bedingungen ist aber vor allem Buemi auch die ein oder andere Überraschung zuzutrauen. Renault - Neustart nach dem Skandaljahr Hinter dem französischen Werksteam standen im letzten Jahr viele Fragezeichen. Gründe zum Rückzug aus der Formel 1 hätte es genug gegeben. Sportlich war die Saison 2009 nur mäßig erfolgreich, hinzu kam der nachhaltige Imageschaden durch die Aufdeckung der "Crashgate-Affäre" und schließlich der Weggang von Top-Fahrer Fernando Alonso. Doch Renault hielt der Formel 1 die Stange und entschied sich für einen Neustart. Die Teamführung wurde ausgewechselt, ein Investor aus Luxemburg füllte die nicht mehr allzu prall gefüllte Kasse auf, dazu ein neuer Lack auf den Autos und zwei frische Fahrer. Schon früh konnte man sich die Dienste von Robert Kubica sichern, der nach dem Ausstieg von BMW Sauber ohne Cockpit war. Als Pilot Nr. 2 wurde mit Vitaly Petrov der erste Russe in die Königsklasse geholt. Neben mehreren Rennsiegen in der GP2 hatte Petrov auch einige Sponsorenmillionen zu bieten. Sportlich wird der Wiederaufstieg aber allenfalls in kleinen Schritten vonstatten gehen. Nachdem das Team zu Beginn der Testfahrten mit der ein oder anderen schnellen Runde überraschen konnte, fand man sich gegen Ende im hinteren Bereich des Mittelfeldes wieder. Ich schätze Renault auf einem ähnlichen Niveau wie Toro Rosso rund um Platz 15 ein. BMW Sauber - Zurück zu den Wurzeln Nachdem BMW nach nur wenigen Jahren wieder die Lust an der Formel 1 verloren hatte, sah es lange Zeit so aus, als würden am Stammsitz des Teams im schweizerischen Hinwil die Lichter ausgehen. Doch Firmengründer Peter Sauber, der sich nach dem Verkauf des Teams an BMW eigentlich schon in den Ruhestand verabschiedet hatte, wollte sein Lebenswerk nicht so sang- und klanglos aufgeben. Die Rettungsaktion gestaltet sich jedoch schwierig. Ein ominöser Investor aus Qatar sprang wieder ab, und da BMW leichtfertig die Lizenz an die FIA zurückgegeben hatte, war lange nicht klar, ob das Team überhaupt einen Startplatz bekommen würde. Dieses Problem löste sich erst durch den Rückzug von Toyota. Ungeachtet der ungewissen Zukunft wurde jedoch fleißig am neuen Auto gearbeitet, und so konnte man sich pünktlich zum Beginn der Testfahrten der Öffentlichkeit präsentieren. Allerdings ist das Modell des Jahrgangs 2010 ein Kuriosum. Aus vertraglichen Gründen heißt das Auto weiterhin BMW Sauber, wird jedoch von einem Ferrarimotor angetrieben! Bei den Fahrern setzte man auf eine gute Mischung aus Jugend und Erfahrung. Der Japaner Kamui Kobayashi konnte bei seinen beiden Einsätzen im Toyota am Ende der letzten Saison auf Anhieb überzeugen, und der Spanier Pedro de la Rosa, langjähriger Testfahrer von McLaren, gilt als hervorragender Fahrzeugentwickler. Bei den ersten Testfahrten gab es dann große Augen in der Boxengasse. Viele Beobachter fühlten sich an das "Brawn-Märchen" aus dem vergangenen Jahr erinnert, denn der neue Sauber war auf Anhieb eines der schnellsten Autos. Im Verlauf der Tests zogen zwar einige Team an den Schweizern vorbei, allerdings ist es durchaus wahrscheinlich, dass es in Bahrain ein oder zwei Sauber in die Top Ten der Startaufstellung schaffen. Morgen im Teil 5 richte ich meinen Blick auf zwei Teams mit deutschen Piloten: Force India und Williams. Können Sie die Großen ärgern?
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Markus
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« Antwort #6 am: 05.03.2010 um 13:37:17 » |
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Teil 5 - Williams und Force IndiaIm fünften Teil der Formel 1 Vorschau beschäftige ich mich mit einem Traditionsteam, und mit einem Rennstall, der in der vergangenen Saison von der Hinterbank aus energisch nach vorne gestürmt ist: Williams und Force India. Was hat sich bei diesen Teams den Winter über getan, und werden sie in der Lage sein, den großen Vier ein Schnippchen zu schlagen? Williams - Bleibt alles anders Das britische Privatteam könnte man als Trainingsweltmeister der Saison 2009 bezeichnen. Am Freitag war Nico Rosberg oftmals der Schnellste, im Rennen hingegen fehlten meist der Speed und oft das nötige Glück. Durch geänderte Rahmenbedingungen will man in dieser Saison nun wieder den Anschluss an die Spitze schaffen. Nach dem Rückzug des bisherigen Motorenlieferanten Toyota war man gezwungen, sich nach einem neuen Triebwerk umzusehen. Die Wahl fiel dabei auf Cosworth; damit ist Williams neben den drei neuen Teams Virgin, Lotus und HRT (so heißt das Campos-Team seit gestern) die einzig etablierte Mannschaft, die das Aggregat der britischen Motorenschmiede verwendet. Bei den Fahrern gab es ebenfalls eine komplette Neubesetzung. Ähnlich wie Sauber setzt man auf eine Mischung aus Routine und Jugend. Der Deutsche Nico Hülkenberg, letztes Jahr noch Testfahrer, wurde nach dem Gewinn der GP2-Meisterschaft erwartungsgemäß befördert. Als Lehrmeister steht ihm der dienstälteste Formel 1-Pilot zur Seite, der Brasilianer Rubens Barrichello. Bei den Testfahrten konnte man mehrmals die großen Teams ärgern. Zwei Tagesbestzeiten sowie mehrere Platzierungen unter den Top 5 deuten auf einen soliden Grundspeed des Williams hin. Zu Beginn bestehende Probleme mit der Zuverlässigkeit schienen gegen Ende der Testfahrten größtenteils ausgeräumt, so dass das Team für den Saisonstart gut gerüstet zu sein scheint. WM-Punkte sollten Pflicht sein, mit etwas Glück geht sogar etwas in Richtung Podium. Force India - Alles beim Alten Das Team des indischen Milliardärs Vijay Mallya war sicherlich der Aufsteiger der vergangenen Saison. Nachdem man lange Zeit auf die letzten Plätze abonniert war, gelang ab der Saisonmitte ein kometenhafter Aufstieg, der von Fisichellas Pole Position und dem zweiten Platz in Belgien gekrönt wurde. Diese Erfolge wollte man bei Force India offenbar nicht gefährden und ging daher nach dem Motto "Never change a runing system". Sprich: Zur neuen Saison gab es keine gravierenden Änderungen im Team. Das Auto ist eine konsequente Weiterentwicklung der Vorjahresmodells, im Heck brummt weiterhin ein Mercedesmotor, und auch bei den Fahrern blieb alles beim Alten. Neben dem Deutschen Adrian Sutil wird der Italiener Vitantonio Liuzzi ins Lenkrad des Force India greifen. Die Testzeiten zeigten ein sehr uneinheitliches Bild. Während vor allem Sutil an manchen Tagen in der Spitze des Feldes mitfuhr, lag das Team an anderen Tagen weit zurück. Zumindest auf eine Runde scheint der Speed recht ordentlich zu sein, wie die Rennpace sein wird, kann ich nur schwer einschätzen. Ich lasse mich in Bahrain einfach mal von den Indern überraschen. Ab morgen werde ich mir dann die großen Vier vorknöpfen, und den Anfang mache ich mit dem Team, in dem die Weltmeister der vergangenen beiden Jahre fahren.
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koko
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« Antwort #7 am: 06.03.2010 um 12:03:14 » |
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Ich bin mal so frech und unterbreche Markus jetzt mal  Die Indy-Cars gehen ja auch bald wieder los (14.03. in Sao Paulo) und wir werden in dieser Saison bis zu fünf Frauen auf der Rennstrecke sehen  Danica Patrick (USA) Andretti Autosport Sarah Fisher (USA) Sarah Fisher Racing Ana Beatriz (BRA) Dreyer and Reinbold Racing Simona de Silvestro (SUI) HVM Racing Milka Duno (VEN) Dale Coyne ÜbersichtFind es fein das immer mehr Frauen den Weg in den Motorsport schaffen, würde der Formel 1 sicher auch gut tun mal nen weiblichen Piloten zu haben 
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Wer unter Verfolgungswahn leidet, ist zumindest nie alleine 
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Markus
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« Antwort #8 am: 06.03.2010 um 14:30:51 » |
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Teil 6 - McLarenFormel 1-Vorschau, die Sechste. Und langsam geht es ans Eingemachte. Die vier verbleibenden Teams wollen alle um Siege und Titel mitfahren. Zwei von ihnen, weil sie im letzten Jahr den Titel unter sich ausgemacht haben, die beiden anderen, weil sie nach einer enttäuschenden Saison 2009 wieder an die Spitze wollen. Den Auftakt machen wir in England. Mc Laren - Duell der Champions Rein von der Papierform her hat McLaren die stärkste Fahrerpaarung des gesamten Feldes, den immerhin hat man die Weltmeister der letzten beiden Jahre unter Vertrag. Vor allem der Wechsel von Jenson Button sorgte in Fachkreisen für einiges Erstaunen, denn für ihn steht viel auf dem Spiel. Sollte er gegen Lewis Hamilton mithalten können, kann er das als Erfolg verbuchen. Wird er von seinem Landsmann jedoch regelmäßig bezwungen, könnte ihm am Ende der Ruf eines Weltmeisters anhaften, der nur durch ein lange Zeit überlegenes Auto den Titel gewonnen hat. Auch das Team muss man für den Mut bewundern, zwei solche Hochkaräter zusammen fahren zu lassen, denn damit hat man in der Vergangenheit nicht immer gute Erfahrungen gemacht. Die jüngeren Fans erinnern sich sicherlich noch an den Zoff zwischen Hamilton und Alonso 2007, die älteren Zuschauer denken an die legendären Duelle der McLaren-Fahrer Ayrton Senna und Alain Prost Ende der 1980er Jahre zurück, die im Kampf um die WM nicht davor zurückschreckten, sich gegenseitig in die Karre zu fahren. In der Teamstruktur gab es eine grundlegende Änderung. War man bisher das offizielle Mercedes-Werksteam, so ist man nun nur noch ein normaler Motorenkunde, für 2011 muss man sich sogar nach einem neuen Triebwerk umsehen. Nach dem mäßigen Erfolg des Vorjahresmodells entschied sich die Designabteilung von McLaren in diesem Jahr für einen radikalen Schnitt. Der 2010er McLaren ist optisch das extremste Auto des neuen Jahrgangs. Besonders auffällig ist die lange Heckflosse, die in den Heckflügel übergeht. Dieses Detail hat allerdings die anderen Teams schon hellhörig gemacht, nun soll die FIA klären, ob diese Lösung regelkonform ist. Bei den Testfahrten konnte sich Lewis Hamilton zwar am letzten Tag die prestigeträchtige Bestzeit sichern, sonst war das Team aber meist knapp hinter der Spitze. Dazu kam der ein oder andere technische Defekt, der manchen Testtag unfreiwillig unterbrach. Ob beim Saisonstart ein Sieg aus eigener Kraft möglich sein wird, wage ich daher mal zu bezweifeln. Abzuwarten bleibt auch die Entscheidung der FIA über die Heckflosse. Sollte dort kurzfristig ein Umbau nötig sein, wird dies das Team sicherlich zurückwerfen. Am siebten Tage ruhte Gott. Ich werde das aber nicht tun, sondern morgen Ferrari unter die Lupe nehmen. Können sie die verkorkste Saison 2009 vergessen machen? Ist Felipe Massa nach seinem schweren Unfall wieder richtig fit und schnell? Und wie hat sich der Spanier Fernando Alonso bei den Italienern eingelebt?
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Baustein
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« Antwort #9 am: 06.03.2010 um 16:35:27 » |
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Ich weiß nicht, inwiefern das Team unparteiisch sein wird, denn auch Fernando Alonso hat sich seinerzeit über die Einstellung des Teams beklagt. Was meint ihr dazu?
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 Ísland er heimsmeistari! Lengi lifi Ísland!
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Wölffel
Gast
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« Antwort #10 am: 06.03.2010 um 17:26:18 » |
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Ich bin mal so frech und unterbreche Markus jetzt mal  Die Indy-Cars gehen ja auch bald wieder los (14.03. in Sao Paulo) und wir werden in dieser Saison bis zu fünf Frauen auf der Rennstrecke sehen  Danica Patrick (USA) Andretti Autosport Sarah Fisher (USA) Sarah Fisher Racing Ana Beatriz (BRA) Dreyer and Reinbold Racing Simona de Silvestro (SUI) HVM Racing Milka Duno (VEN) Dale Coyne ÜbersichtFind es fein das immer mehr Frauen den Weg in den Motorsport schaffen, würde der Formel 1 sicher auch gut tun mal nen weiblichen Piloten zu haben  Naja das bezwifel ich, ob das gut ist ...
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Jensi
Moderator
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« Antwort #11 am: 06.03.2010 um 17:27:40 » |
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Und was genau bezweifelst du daran? 
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Sei Epsilon < 0  .
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Wölffel
Gast
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« Antwort #12 am: 06.03.2010 um 17:34:01 » |
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bzw. das das gut ist für die Formel 1 ... kein Topteam würde eine Frau ins Cockpit holen und hinterfahren in einem schwächeren Team ist dann auch nicht das Wahre
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Markus
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« Antwort #13 am: 06.03.2010 um 19:26:38 » |
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Ich denke auch ein Topteam würde eine Frau holen, wenn sie sich durch sportliche Erfolge dafür empfohlen hat. Leider gab es da bisher jedoch keine. Auf Gedeih und Verderb eine Quotenfrau in die Formel 1 zu bringen, wäre sicherlich ein großer Fehler und würde lediglich bestehende Vorurteile festigen. Ich weiß nicht, inwiefern das Team unparteiisch sein wird, denn auch Fernando Alonso hat sich seinerzeit über die Einstellung des Teams beklagt. Was meint ihr dazu?
Zumindest dürfte Button durch seine Nationalität keine Probleme haben. Fest steht aber auf jeden Fall, dass Hamilton seit Jahren fest ins Team eingebunden ist, und daher, wenn auch vielleicht nur unbewusst, bevorzugt wird. Ich glaube Button wird diesen Wechsel noch bereuen.
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Äpplerin
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Weihnachtsmützenbeauftrage
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« Antwort #14 am: 06.03.2010 um 20:18:41 » |
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Naja das bezwifel ich, ob das gut ist ...
Da sie ja nicht rückwärts einparken muss .... 
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Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann. (Francis Picabia)
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